Sparkasse-Studie 2026
Kärntner Firmen bleiben trotz Problemen optimistisch
Viele Kärntner Unternehmen blicken trotz steigender Kosten und schwieriger Rahmenbedingungen positiv in die Zukunft. Laut einer aktuellen Sparkasse-Studie sind 66 Prozent optimistisch, mehr als die Hälfte plant außerdem Investitionen.
© Daniel Waschnig
Zwei Drittel blicken positiv nach vorne
Viele Kärntner Unternehmen schauen trotz steigender Kosten und einer schwierigen Wirtschaftslage zuversichtlich in die Zukunft. Laut einer aktuellen Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen sind 66 Prozent der befragten Klein- und Mittelbetriebe für die kommenden zwei bis drei Jahre optimistisch.
Viel Kritik an den Bedingungen in Kärnten
Gleichzeitig sehen viele Unternehmen Probleme beim Wirtschaftsstandort. 57 Prozent finden die Bedingungen in Kärnten schlechter als in anderen EU-Ländern. Besonders Bürokratie, hohe Energiepreise, steigende Lohnkosten und der Mangel an Arbeitskräften machen den Betrieben zu schaffen.
Viele wollen trotzdem investieren
Trotz dieser Probleme wollen 58 Prozent der Kärntner Unternehmen in den nächsten Jahren investieren. Besonders wichtig sind dabei Digitalisierung, neue Technologien, Energieeffizienz und gut ausgebildete Mitarbeiter.
KI wird für Unternehmen wichtiger
Auch Künstliche Intelligenz spielt eine immer größere Rolle. 36 Prozent der befragten Kärntner Betriebe sagen, dass KI für ihr Unternehmen bereits wichtig ist.
Sparkasse will Investitionen unterstützen
Erste Bank und Sparkassen stellen für Unternehmen insgesamt eine Milliarde Euro an Finanzierungen bereit. Damit sollen Investitionen in Wachstum, Digitalisierung und Innovation unterstützt werden.
900 Unternehmen befragt
Für die Studie sind zwischen 24. Februar und 27. März insgesamt 900 Unternehmen in Österreich befragt worden. Untersucht wurden Betriebe mit einem Jahresumsatz zwischen zwei und 50 Millionen Euro.