INTERNETBETRUG
Fake-Shops: Zwei Kärntner um Tausende Euro betrogen
Innerhalb weniger Stunden sind in Kärnten zwei Menschen Opfer von mutmaßlichen Fake-Shops geworden. Ein Mann aus Klagenfurt-Land wollte Holzpellets kaufen, eine Frau aus Villach-Land bestellte ein E-Bike – in beiden Fällen war das Geld weg.
Zwei Kärntner wurden innerhalb weniger Stunden Opfer von Fake-Shops: Beim Kauf von Holzpellets und eines E-Bikes entstand ein Schaden von insgesamt mehr als 1.000 Euro.© Pexels
KLAGENFURT/VILLACH. Am Dienstagabend, 22. September, stieß ein 30-jähriger Mann aus dem Bezirk Klagenfurt-Land über eine bekannte Internetsuchmaschine auf die Website „cashandel.shop“. Dort wurden vermeintlich Holzpellets zum Verkauf angeboten.
Der Mann wollte eine Palette bestellen und gab dazu seine persönlichen Daten sowie seine Kreditkartendaten ein. Wenig später wurden mehrere hundert Euro von seiner Kreditkarte abgebucht. Eine Bestellbestätigung erhielt er laut Polizei jedoch nicht. Auch der vermeintliche Händler war nicht mehr erreichbar. Daraufhin bemerkte der 30-Jährige den Betrug.
E‑Bike bezahlt
Nur wenige Stunden später wurde eine 41-jährige Frau aus dem Bezirk Villach-Land Opfer einer ähnlichen Masche. Sie wollte am Mittwoch gegen 1 Uhr nachts über die Website eines vermeintlichen Fahrradhändlers ein E‑Bike kaufen.
Den Kaufpreis von mehr als 1.000 Euro überwies die Frau per Online-Banking auf ein deutsches Konto. Erst danach stellte sich heraus, dass es sich bei der Internetseite um einen Fake-Shop handelte.
Polizei warnt
Die Polizei warnt eindringlich vor betrügerischen Online-Shops. Verdächtig können unter anderem auffallend günstige Preise, fehlende oder unvollständige Unternehmensangaben sowie ungewöhnliche Zahlungsmethoden sein. Weitere Tipps zum Erkennen von Fake-Shops bietet das Bundeskriminalamt auf seiner Website.
