Gesundheitsversorgung
Radiologie: Klinikum stellt Team neu auf
Nach den Kündigungen mehrerer Ärzte bekommt die Interventionelle Radiologie am Klinikum Klagenfurt ab 1. Oktober eine neue Struktur. Die Versorgung soll kurzfristig mit Unterstützung aus Villach und Graz abgesichert werden, parallel baut die KABEG ein neues Team auf.
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KLAGENFURT. Nach den personellen Turbulenzen der vergangenen Wochen zeichnet sich für die Interventionelle Radiologie am Klinikum Klagenfurt ein neuer Fahrplan ab. Gesundheitslandesrätin Beate Prettner und die KABEG-Führung informierten darüber am Donnerstag im Gesundheitsausschuss des Kärntner Landtages.
Neue Leitung
Mit 1. Oktober übernimmt ein Arzt aus dem bestehenden Team die Leitung der Einheit. Ein weiterer Mediziner bleibt ebenfalls in Klagenfurt tätig. Gleichzeitig sucht die KABEG zusätzliche interventionelle Radiologen. Mittelfristig soll auch eine weitere Oberarztstelle geschaffen werden.
Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Ausbildung eigener Fachkräfte. Damit will das Klinikum die Abteilung langfristig wieder personell breiter aufstellen und die Rufbereitschaften vollständig mit dem eigenen Team abdecken.
Hilfe aus Villach
Bis dahin unterstützt ein interventioneller Radiologe aus Villach das Klinikum Klagenfurt mit zwei regulären Diensten pro Woche sowie vier Nachtdiensten im Monat. Auch die Zusammenarbeit mit dem LKH-Universitätsklinikum Graz bleibt vorerst als Backup bestehen.
Zusätzlich soll ab Freitag ein neues „Zero-Gravity-System“ zum Einsatz kommen. Das System entlastet Ärzte bei interventionellen Eingriffen vom Gewicht herkömmlicher Strahlenschutzkleidung.