Großeinsatz in Unterrainz

Ober­ge­schoss von Wohn­haus steht in Voll­brand

In Unterrainz hat das Obergeschoss eines Wohnhauses am frühen Morgen bereits vollständig gebrannt. Rund 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Ober­ge­schoss von Wohn­haus steht in Voll­brand Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hat das Obergeschoss des landwirtschaftlichen Wohngebäudes bereits vollständig gebrannt.

© BFKDO Wolfsberg

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Feu­er­weh­ren sind am frü­hen Mor­gen alar­miert wor­den

Am 29. Sep­tem­ber ist gegen 05:30 Uhr in einem land­wirt­schaft­li­chen Wohn­ge­bäu­de in Unter­rainz, Gemein­de St. Geor­gen, ein Brand aus­ge­bro­chen. Eine 81-jäh­ri­ge Bewoh­ne­rin hat das Feu­er bemerkt und ihren 57-jäh­ri­gen Sohn ver­stän­digt. Die­ser hat ers­te Lösch­ver­su­che gestar­tet und die Feu­er­wehr alar­miert.

Um 05:44 Uhr sind zunächst die Feu­er­weh­ren St. Geor­gen, St. Paul, Maria Rojach, Etten­dorf, Gem­mers­dorf und Wolfs­berg alar­miert wor­den. Beim Ein­tref­fen der ers­ten Ein­satz­kräf­te hat das Ober­ge­schoss bereits voll­stän­dig gebrannt. Weil das Dach ein­zu­stür­zen droh­te, muss­te das Feu­er zunächst von außen bekämpft wer­den.

Lösch­was­ser muss­te her­an­ge­schafft wer­den

Eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung war die Was­ser­ver­sor­gung. Meh­re­re Tank­lösch­fahr­zeu­ge haben des­halb einen Pen­del­ver­kehr ein­ge­rich­tet. Lösch­was­ser ist unter ande­rem bei den Rüst­häu­sern in St. Geor­gen und St. Paul sowie aus einem Schwimm­be­cken geholt wor­den.

Im Lau­fe des Ein­sat­zes sind wei­te­re Feu­er­weh­ren nach­alar­miert wor­den. Zusätz­li­che Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger wur­den benö­tigt, außer­dem muss­te die Was­ser­ver­sor­gung ver­stärkt wer­den. Ins­ge­samt waren rund 120 Feu­er­wehr­leu­te im Ein­satz.

Gegen 07:00 Uhr war der Brand so weit ein­ge­dämmt, dass Atem­schutz­trupps mit dem Innen­an­griff begin­nen konn­ten. Ein Über­grei­fen der Flam­men auf wei­te­re Gebäu­de­tei­le und angren­zen­de Neben­ge­bäu­de konn­te ver­hin­dert wer­den.

Strom­ver­sor­gung für Tie­re gesi­chert

Auch die angren­zen­den land­wirt­schaft­li­chen Betrie­be muss­ten wäh­rend des Ein­sat­zes wei­ter ver­sorgt wer­den. Mit einem Not­strom­ag­gre­gat hat die Feu­er­wehr die Strom­ver­sor­gung eines Geflü­gel­stalls mit rund 20.000 Hüh­nern und eines wei­te­ren Stalls mit rund 400 Schwei­nen sicher­ge­stellt. Vor allem die not­wen­di­ge Luft­ver­sor­gung im Geflü­gel­stall konn­te dadurch auf­recht­erhal­ten wer­den.

Beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr waren kei­ne Per­so­nen mehr im Gebäu­de. Die 81-jäh­ri­ge Frau ist zur medi­zi­ni­schen Abklä­rung ins LKH Wolfs­berg gebracht wor­den.

Die Ein­satz­kräf­te füh­ren wei­ter­hin Lösch- und Siche­rungs­ar­bei­ten durch und kon­trol­lie­ren das Gebäu­de auf mög­li­che Glut­nes­ter. Die Brand­ur­sa­che wird noch ermit­telt, auch die Höhe des ent­stan­de­nen Scha­dens steht noch nicht fest.

29.09.2026 13:00 - Update am: 29.09.2026 13:02
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Ober­ge­schoss von Wohn­haus steht in Voll­brand Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hat das Obergeschoss des landwirtschaftlichen Wohngebäudes bereits vollständig gebrannt.

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