Entscheidung bei Klagenfurter SPÖ
Manfred Mertel geht ins Bürgermeisterrennen
Manfred Mertel ist von der Klagenfurter SPÖ als Spitzenkandidat für die kommende Bürgermeisterwahl nominiert worden. Bei seiner Präsentation hat der 72-Jährige seine Schwerpunkte für Klagenfurt vorgestellt.
© Vizebürgermeister Ronald Rabitsch (links) und Bürgermeisterkandidat Manfred Mertel
Rund 91 Prozent für Mertel
Die Entscheidung bei der Klagenfurter SPÖ ist gefallen: Manfred Mertel geht als Spitzenkandidat in die kommende Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl. Auch Vizebürgermeister und Bezirksparteivorsitzender Ronald Rabitsch ist für die Kandidatur im Rennen gewesen.
Bei der Abstimmung hat Mertel rund 91 Prozent der Stimmen erhalten.
Rabitsch hat sich bei der Präsentation hinter Mertel gestellt und betont, dass die SPÖ nun gemeinsam in den Wahlkampf geht.
„Er ist die richtige Person am richtigen Ort. Klagenfurt braucht einen neuen Bürgermeister“
Gesundheit, Bildung und Sicherheit im Mittelpunkt
Mertel will als Bürgermeisterkandidat vor allem Bildung, leistbares Wohnen und die Unterstützung junger Menschen in den Mittelpunkt stellen. Junge Menschen sollen sich das Wohnen in Klagenfurt leisten können und auch die Möglichkeit haben, Eigentum aufzubauen. Wichtig sind ihm außerdem die Betreuung von Kindern und die Unterstützung älterer Menschen.
„Drei Dinge sind wichtig: Gesundheit, Bildung und Sicherheit – dafür stehe ich“, hat Mertel gesagt.
Auch die angespannte finanzielle Situation der Stadt ist für Mertel ein wichtiges Thema. Er will in alle politischen Richtungen Gespräche führen, über neue Möglichkeiten nachdenken und gleichzeitig Dinge erhalten, die für Klagenfurt wichtig sind.
Der 72-Jährige sitzt derzeit für die SPÖ im Bundesrat. Zuvor hat er unter anderem als Profifußballer, Fußballtrainer und Jurist gearbeitet und ist von 2009 bis 2023 Mitglied des Klagenfurter Gemeinderates gewesen.
Während des Wahlkampfs will Mertel weiterhin im Bundesrat bleiben. Nach der Angelobung des neuen Gemeinderates will er seinen politischen Schwerpunkt wieder nach Klagenfurt verlegen.