Betrugsversuch in Villach

Mani­pu­lier­te Rech­nung: Fir­ma ent­geht rie­si­gem Scha­den

Ein aufmerksamer Blick auf die Kontodaten hat eine Villacher Firma offenbar vor einem Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro bewahrt. Unbekannte hatten eine Rechnung manipuliert und kurzerhand die Bankverbindung ausgetauscht.

Mani­pu­lier­te Rech­nung: Fir­ma ent­geht rie­si­gem Scha­den Eine manipulierte Bankverbindung auf einer Rechnung über mehrere hunderttausend Euro fiel noch vor der Überweisung auf. Ein finanzieller Schaden blieb aus.

© Daniel Gollner/Caritas

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VILLACH. Was es nicht alles gibt: Eine Fir­ma aus Vil­lach dürf­te Ziel eines durch­aus raf­fi­nier­ten Betrugs­ver­suchs gewor­den sein. Eine Mit­ar­bei­te­rin erstat­te­te am Mon­tag, 5. Okto­ber, Anzei­ge bei der Poli­zei.

IBAN aus­ge­tauscht

Bei den Erhe­bun­gen stell­te sich her­aus, dass das Unter­neh­men zuvor für einen Auf­trag eine Rech­nung über meh­re­re hun­dert­tau­send Euro aus­ge­stellt hat­te. Die­se war per E‑Mail an eine ande­re Fir­ma über­mit­telt wor­den. Dort fie­len jedoch Unstim­mig­kei­ten bei den ange­ge­be­nen Kon­to­da­ten auf. Statt des bekann­ten öster­rei­chi­schen IBAN war plötz­lich eine bis­lang unbe­kann­te deut­sche Bank­ver­bin­dung auf der Rech­nung ange­führt.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen dürf­te ein der­zeit unbe­kann­ter Täter die Rech­nung mani­pu­liert und die ursprüng­li­che Bank­ver­bin­dung gegen den deut­schen IBAN aus­ge­tauscht haben.

Kein Scha­den ent­stan­den

Zum Glück wur­de die Unstim­mig­keit noch recht­zei­tig ent­deckt. Eine Über­wei­sung auf das fal­sche Kon­to erfolg­te nicht – der betrof­fe­nen Fir­ma ent­stand daher kein finan­zi­el­ler Scha­den. Die Poli­zei führt wei­te­re Ermitt­lun­gen zu dem Betrugs­ver­such und zur bis­lang unbe­kann­ten Täter­schaft durch.

06.10.2026 07:45
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Mani­pu­lier­te Rech­nung: Fir­ma ent­geht rie­si­gem Scha­den Eine manipulierte Bankverbindung auf einer Rechnung über mehrere hunderttausend Euro fiel noch vor der Überweisung auf. Ein finanzieller Schaden blieb aus.

© Daniel Gollner/Caritas