FEUERWEHREINSATZ
Explosion in Maistrocknungsanlage fordert fünf Feuerwehren
Nach einer Explosion in einer Maistrocknungsanlage standen fünf Feuerwehren im Großeinsatz. Unter schwierigen Bedingungen entdeckten Atemschutztrupps zwei Glutnester und verhinderten vermutlich größeren Schaden.
© Foto: Glainach/Tratten
Eine Explosion in einer Maistrocknungsanlage im Bezirk Völkermarkt sorgte für einen anspruchsvollen Feuerwehreinsatz. Durch das rasche Eingreifen des Eigentümers und der Einsatzkräfte konnte vermutlich größerer Schaden verhindert werden.
Eine Explosion in einer Maistrocknungsanlage hielt gleich fünf Feuerwehren auf Trab. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte kam es zu einer Detonation, bei der die Dachhaut der Anlage beschädigt wurde. Der Eigentümer hatte bereits erste Löschmaßnahmen eingeleitet und damit offenbar Schlimmeres verhindert.
Schwierige Bedingungen
Die starke Rauchentwicklung und die zunächst ungeklärte Explosionsursache stellten die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Nach dem Aufbau des Brandschutzes überprüften die Feuerwehrleute mögliche Gefahrenquellen und schlossen diese systematisch aus.
Mehrere Atemschutztrupps mussten anschließend Mais aus der Trocknungsanlage entfernen, um sich einen Überblick über das Innere verschaffen zu können.
Zwei Glutnester entdeckt
Bei der Kontrolle entdeckten die Feuerwehrleute schließlich zwei Glutnester im Inneren der Anlage. Diese konnten durch einen gezielten Einsatz von möglichst wenig Löschmittel erfolgreich bekämpft werden.
Besonders für die Atemschutztrupps bedeutete der Einsatz eine erhebliche körperliche Belastung. Durch das umsichtige Vorgehen konnte vermutlich ein größerer Schaden an der Anlage verhindert werden.
Fünf Feuerwehren im Einsatz
Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Aich, Schwabegg, Neuhaus, Bach und Lavamünd. Auch Bezirksfeuerwehrkommandant Patrick Skubel sowie die Polizeiinspektion Bleiburg waren vor Ort.
Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten sämtliche Einsatzkräfte wieder in ihre Rüsthäuser einrücken. Die genaue Ursache der Explosion ist aus den vorliegenden Informationen nicht bekannt.


