MILITÄRÜBUNG IN KÄRNTEN
Elitesoldaten üben vier Tage in Kärnten
Rund 20 Soldaten des Bundesheeres trainieren von 12. bis 15. Oktober in mehreren Kärntner Bezirken. Ziel ist es, unentdeckt zu bleiben und schwierige Einsätze unter realistischen Bedingungen zu bewältigen.
© Foto: Jagdkommando
In Kärnten sind ab heute, Montag, wieder Soldaten des österreichischen Bundesheeres unterwegs. Rund 20 Einsatzkräfte nehmen unter der Führung des Jagdkommandos an der Übungsserie „SERE – Teil 3“ teil. Die viertägige Ausbildung findet in Zusammenarbeit mit der Kärntner Polizei statt.
Unentdeckt bleiben
SERE steht für „Survive, Evade, Resist, Extract“ und bedeutet Überleben, Ausweichen, Widerstand und Rückführung. Die Soldaten trainieren, wie sie sich in schwierigem Gelände bewegen, unentdeckt bleiben und taktische Aufträge erfüllen.
Die Übung findet am Truppenübungsplatz Glainach sowie in den Bezirken Klagenfurt-Land, Völkermarkt und Wolfsberg statt. Betroffen sein können unter anderem die Gebiete rund um St. Michael am Zollfeld, Diex, Griffen und St. Paul im Lavanttal.
Soldaten unterwegs
Da die Übung einen beweglichen Ablauf hat, können sich die Soldaten bis zu 48 Stunden in den jeweiligen Gebieten aufhalten. Auch militärische Radfahrzeuge kommen zum Einsatz.
Für die Bevölkerung gibt es eine wichtige Sicherheitsinformation: Der Einsatz von Knall‑, Markier‑, Leucht- und Signalmunition ist nicht vorgesehen. Sollten dennoch Munition oder Munitionsteile gefunden werden, dürfen diese keinesfalls berührt werden. Funde sind umgehend der nächsten Polizeiinspektion zu melden.
