SPARSTUDIE 2026
Kärntner sparen weniger, Wertpapiere boomen
Sparen bleibt für die Kärntner wichtig, doch das Geld wird knapper. Laut aktueller Sparstudie sinkt der monatliche Sparbetrag, während Aktien und ETFs zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Die Kärntner Sparkasse-Vorstände Michael Koren, Ulrike Resei und Siegfried Huber mit Sparefroh, der heuer seinen 70. Geburtstag feiert.© Foto: KSPK Waschnig
80 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner halten Sparen für wichtig. Doch die aktuelle Sparstudie von Erste Bank und Sparkassen zeigt: Der finanzielle Spielraum wird kleiner. Im Durchschnitt werden monatlich 284 Euro gespart – 28 Euro weniger als im Vorjahr. Nur noch 31 Prozent sind mit ihrem Sparbetrag zufrieden.
Wertpapiere im Vormarsch
Das klassische Sparbuch bleibt mit 79 Prozent die beliebteste Sparform. Allerdings investieren bereits 38 Prozent in Wertpapiere und damit mehr als in Bausparverträge (33 Prozent). Besonders gefragt sind Aktien, ETFs und Investmentfonds. Gleichzeitig lassen 53 Prozent ihr Erspartes auch auf dem Girokonto liegen.
„Die Menschen in Kärnten wollen sparen, und zwar mehr als in den vergangenen Jahren. Das zeigt, wie groß das Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit ist“, erklärt Siegfried Huber, Vorstandssprecher der Kärntner Sparkasse.
Sicherheit steht vorne
Für 94 Prozent steht der finanzielle Notgroschen im Mittelpunkt. Auch die Vorsorge für das Alter und die eigene Unabhängigkeit spielen eine wichtige Rolle.
Mit einem neuen Generationendepot wollen Erste Bank und Sparkassen zudem den langfristigen Vermögensaufbau für Kinder und Enkel erleichtern. Dabei können Geldanlagen bereits frühzeitig für die nächste Generation aufgebaut werden. Wertpapierveranlagungen sind allerdings auch mit Risiken verbunden.



