VERKEHRSUNFALL | A10 TAUERNAUTOBAHN
Ausweichmanöver endet mit heftigem Unfall auf A10
Eine 48-jährige Tirolerin geriet auf der Tauernautobahn im Bezirk Spittal an der Drau in eine gefährliche Situation. Nach einer Kollision mit einem Lkw wurde ihr Auto gegen die Mittelleitplanke und ein weiteres Fahrzeug geschleudert.
Ein Ausweichmanöver im Baustellenbereich der A10 endete mit einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Lkw. Eine 48-jährige Frau wurde verletzt.© Foto: FF Gmünd
Ein folgenschweres Ausweichmanöver ereignete sich am Donnerstag, dem 22. Oktober 2026, gegen 13:40 Uhr auf der A10 Tauernautobahn in Fahrtrichtung Villach. Eine 48-jährige Autofahrerin aus dem Bezirk Innsbruck-Land wurde dabei verletzt.
Verhängnisvolles Fahrmanöver
Die Tirolerin war im einspurigen Baustellenbereich unterwegs, als ein vorausfahrender Pkw nach links in den Baustellenbereich wechselte. Die 48-Jährige folgte zunächst dem Fahrzeug, bemerkte jedoch kurz darauf, dass sie auf der rechten Fahrspur hätte bleiben müssen.
Um ihren Wagen wieder auf die befahrbare Spur zu lenken, verriss sie das Steuer. Dabei kollidierte ihr Pkw mit einem von hinten kommenden Lkw samt Anhänger, den ein 22-jähriger Slowene lenkte.
Gegen Leitplanke geschleudert
Durch den Zusammenstoß schleuderte der Pkw zurück in den Baustellenbereich, prallte gegen die Mittelleitplanke und anschließend gegen ein dort abgestelltes Auto.
Die 48-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Nach der Erstversorgung brachte sie der Rettungsdienst ins Krankenhaus Spittal an der Drau. An ihrem Fahrzeug entstand schwerer Sachschaden.
Autobahn vorübergehend gesperrt
Im Einsatz standen die Autobahnpolizei Spittal/Drau, die Feuerwehren Seeboden, Lendorf und Gmünd sowie Einsatzkräfte der ASFINAG Lieserhofen und St. Michael im Lungau.
Für die Unfallaufnahme musste die A10 bis 14:25 Uhr gesperrt werden.


