UMWELT & NATUR
Kärntens beste Naturschutzprojekte ausgezeichnet
15 Projekte wurden mit dem Kärntner Biodiversitätspreis „Goldene Apis“ ausgezeichnet. Insgesamt 100.000 Euro flossen an engagierte Menschen und Organisationen, die sich für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen.
Bei der Verleihung der „Goldenen Apis“ in Klagenfurt wurden 15 Projekte für ihren Einsatz zum Schutz der Artenvielfalt ausgezeichnet. Foto: Büro LHStv. Gruber© Foto: Büro Gruber
KLAGENFURT. Artenvielfalt schützen, Lebensräume erhalten und nachhaltige Ideen verwirklichen: Mit dem Biodiversitätspreis „Goldene Apis“ würdigte die Privatstiftung Kärntner Sparkasse am Donnerstag (22. Oktober) bereits zum dritten Mal herausragende Naturschutzprojekte. Die feierliche Preisverleihung fand in der Kärntner Sparkasse am Neuen Platz statt.
100.000 Euro vergeben
In fünf Kategorien wurden jeweils drei Projekte ausgezeichnet. Die Erstplatzierten erhielten 10.000 Euro, die Zweitplatzierten 6.000 Euro und die Drittplatzierten 4.000 Euro. Insgesamt schüttete die Stiftung 100.000 Euro aus.
Zu den Gratulanten zählte Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber. Er betonte die Bedeutung der Artenvielfalt für Kärntens Zukunft: „Wir leben in Kärnten von unseren Bergen und Tälern, von unseren Wäldern, Wiesen und Seen. Biodiversität sichert unsere Lebensgrundlagen für kommende Generationen.“
Fünf Projekte überzeugten
Über den ersten Platz durften sich Anita Arneitz mit ihrem Projekt „Moor-Mosaik-Landschaften“, die autARK Soziale Dienstleistungs GmbH mit ihrem Stadtgarten und Hofladen sowie der Naturwissenschaftliche Verein Alpe-Adria mit „Auf der bunten Blumenwiese“ freuen.
Weitere Hauptpreise gingen an das Landesmuseum Kärnten für „Biodiversität entdecken“ und die Delatour Schule Treffen für ihr Projekt „Flower Power“.
Landwirtschaft als Partner
Gruber unterstrich außerdem die wichtige Rolle der Landwirtschaft beim Erhalt wertvoller Lebensräume. Artenreiche Wiesen und Almflächen seien vielfach durch jahrhundertelange Bewirtschaftung entstanden.
Mit der „Goldenen Apis“ würden Menschen ausgezeichnet, die Verantwortung übernehmen und mit konkreten Projekten einen Beitrag zum Schutz der heimischen Natur leisten.


