Klagenfurt
Stadtsenat beschließt neue Projekte für Innenstadt und Schulen
Der Klagenfurter Stadtsenat hat wichtige Entscheidungen zur Stadtentwicklung getroffen. Neben der Aufwertung des Bahnhofsviertels sollen neue Förderungen für Unternehmen und Pop-up-Stores die Innenstadt beleben. Auch bei städtischen Führungspositionen und im Bildungsbereich gibt es Neuigkeiten.
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Bahnhofsviertel soll attraktiver werden
Durch die neue Koralmbahn ergeben sich für das Gebiet rund um den Klagenfurter Hauptbahnhof neue Entwicklungsmöglichkeiten. In den ersten neun Monaten wurden rund 29.500 zusätzliche Ankünfte von Bahnreisenden registriert. Besonders rund um den Busbahnhof sehen Experten großes Potenzial.
Eine umfassende Studie soll nun Möglichkeiten zur Aufwertung des Viertels in den Bereichen Mobilität, Kultur, Bildung und Soziales aufzeigen. Die Projektkosten betragen 32.000 Euro, wovon die Stadt dank Förderungen lediglich 8.000 Euro übernimmt.
Neue Förderungen für Klagenfurter Betriebe
Mit der Initiative „Digi//Guides 2.0“ unterstützt die Stadt heimische Unternehmen bei ihrer Digitalisierung. Betriebe können Premium-Tickets im Wert von jeweils 1.000 Euro für Dienstleistungen rund um Suchmaschinen, Social Media und künstliche Intelligenz nutzen. Insgesamt stehen 8.000 Euro zur Verfügung.
Weitere 15.000 Euro investiert die Stadt in ein neues Pop-up-Store-Programm. Leerstehende Geschäftslokale in der Innenstadt sollen vorübergehend an Unternehmen vergeben werden, damit diese neue Geschäftsideen ohne langfristige finanzielle Verpflichtungen testen können. Beide Programme werden von der Klagenfurt Marketing GmbH abgewickelt.
Volksschule Spitalberg könnte übersiedeln
Die sanierungsbedürftige Volksschule 13 am Spitalberg könnte frühestens 2033 auf das Gelände der KABEG übersiedeln. Als möglicher Standort gilt das derzeitige Dermatologiegebäude, das künftig frei werden könnte.
Auch eine Zusammenlegung mit der Volksschule 15 St. Georgen steht im Raum. Der Stadtsenat fasste dazu einen Grundsatzbeschluss. Für die derzeitigen Schülerinnen und Schüler ergeben sich keine Änderungen.
Neue Führungskräfte in der Stadtverwaltung
Mag. Marc Schimpel wird neuer Leiter der Finanzabteilung und folgt auf Mag. Christoph Wutte. Das Büro für Frauen, Chancengleichheit und Generationen übernimmt künftig Mag.a Schreier-Schmid als Nachfolgerin von Mag. Astrid Malle. Beide wurden im Rahmen von Objektivierungsverfahren ausgewählt.
EU-Projekt und Zusammenarbeit mit Tuzla
Mit dem Wohnquartier „hi Harbach“ beteiligt sich Klagenfurt an einem EU-Forschungsprojekt zum Wohlbefinden und Zusammenleben in Wohngebieten. Für die Stadt entstehen dabei keine Kosten.
Zudem sprach sich der Stadtsenat grundsätzlich für eine engere projektbezogene Zusammenarbeit mit der bosnischen Stadt Tuzla aus. Die konkreten Rahmenbedingungen sollen nun ausgearbeitet werden.
Mit den Beschlüssen will Klagenfurt sowohl kurzfristige wirtschaftliche Impulse setzen als auch langfristige Entwicklungsperspektiven für die Landeshauptstadt schaffen.