Inge Kassl

„Blu­mi­ge“ Buschen­schank-Che­fin macht Mut

Wie geht es Betreibern von Buschenschenken in ungewissen Zeiten wie diesen? „KLiCK Kärnten“ sprach mit Inge Kassl von der Buschenschenke Blumenhof in Gurtschitschach bei Völkermarkt – stellvertretend für alle Inhaber.

Buschenschenke Blumenhof Der Most in der Buschenschenke Blumenhof von Inge Kassl in Gurtschitschach bei Völkermarkt bürgt für Qualität.

© privat

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Obwohl das Oster­fest erst weni­ge Tage zurück liegt, freut sich ein Groß­teil der Kärnt­ner bereits auf Köst­lich­kei­ten wie Speck, Sala­mi und Schin­ken: Das Jaus­nen in Buschen­schen­ken gehört zu Kärn­ten wie der Lind­wurm zu Kla­gen­furt.

Pro­duk­ti­on im Gan­ge

Doch auch die Betrei­ber von Buschen­schen­ken plagt die Unge­wiss­heit, wann sie in Zei­ten der Pan­de­mie wie­der öff­nen dür­fen. Die Buschen­schen­ke Blu­men­hof in Gurt­schit­schach in der Stadt­ge­mein­de Völ­ker­markt hat in Nicht-Coro­na-Jah­ren eigent­lich bald nach Ostern geöff­net. „Die Pro­duk­ti­on ist trotz unge­wis­ser Zei­ten im Gan­ge. Wir sind vor­be­rei­tet, sobald wir grü­nes Licht erhal­ten“, sagt Inha­be­rin Inge Kassl im Gespräch im „KLiCK Kärn­ten“.

Jau­sen­plat­ten abho­len

Gemäß ihrem son­ni­gen Gemüt ver­sprüht Kassl Opti­mis­mus: „Freu­en wir uns doch alle gemein­sam auf den Som­mer und bli­cken mit Zuver­sicht nach vor­ne.“ Natür­lich berei­tet die aktu­el­le Lage auch ihr gele­gent­lich Sor­gen. Des­halb freut sie sich über Unter­stüt­zung. Einer­seits vom Gesetz­ge­ber: „Weil Buschen­schen­ken nun 200 Tage im Jahr am Stück offen haben dür­fen, ohne Unter­bre­chun­gen.“ Ande­rer­seits von ihren treu­en Gäs­ten: „Sie kön­nen bei uns Jau­sen­plat­ten auf Vor­be­stel­lung abho­len und nut­zen die­ses Ange­bot.“ Sie betrach­tet es als Wert­schät­zung, ihre Waren so auch in Zei­ten der Pan­de­mie ver­kau­fen zu dür­fen.

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Buschenschenke Blumenhof
Inge und Sep­pi Kassl betrei­ben die Buschen­schen­ke Blu­men­hof in Gurt­schit­schach in der Stadt­ge­mein­de Völ­ker­markt.
© pri­vat

Most­bar­kei­ten-Prä­mie­rung

Bei der Abho­lung fällt Kassl ein Trend auf: „Unser Most ist gera­de sehr gefragt.“ Was dar­an liegt, dass der Most vom Blu­men­hof für Qua­li­tät bürgt. Drei Sor­ten Most reich­te Gat­te Josef, allen als Sep­pi bekannt, für die „27. Most­bar­kei­ten Alpen-Adria-Ver­kos­tung“ ein. „Wir haben bereits schrift­lich die Infor­ma­ti­on erhal­ten, dass unser Most ein­mal mit Gold und zwei­mal mit Sil­ber aus­ge­zeich­net wor­den ist“, berich­tet Inge Kassl vol­ler Stolz. Sie fügt hin­zu: „Für uns sind die­se Aus­zeich­nun­gen eine Aner­ken­nung und ein Zei­chen dafür, dass wir etwas rich­tig machen.“

Neu­er „Son­nen­schein“

Ehe der „Blu­men­hof“ – wie alle ande­ren Buschen­schen­ken und die Gas­tro­no­mie im All­ge­mei­nen – hof­fent­lich bald wie­der für Besu­cher zugäng­lich sein wird, ist Kassl auch damit beschäf­tigt, dem Namen ihres Betriebs gerecht zu wer­den. „Die Steck­lin­ge sind ein­ge­pflanzt, damit unser Hof wie­der in vol­ler Blu­men­pracht erstrahlt“, betont Kassl. Einen neu­en „Son­nen­schein“ gibt es in der Fami­lie: Toch­ter Cari­na brach­te, sehr zur Freu­de von Groß­mutter Inge, am 9. März einen gesun­den Buben zur Welt, der den Namen David Josef trägt.

14.04.2021 15:15 - Update am: 14.04.2021 18:58
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Buschenschenke Blumenhof Der Most in der Buschenschenke Blumenhof von Inge Kassl in Gurtschitschach bei Völkermarkt bürgt für Qualität.

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