Kärnten
Schulbaufonds mit 19 Millionen Euro für das Jahr 2022
Im Jahr 2022 fließen über 19 Millionen Euro aus dem Schulbaufonds in die Errichtung und Sanierung von Kärntner Schulen. Fünf dieser Projekte im Überblick.
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Der Kärntner Schulbaufonds für das Jahr 2022 ist 19 Millionen Euro schwer. „Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Für sie wollen wir nur das Beste. Und Ausbildung ist die beste Basis für ein gutes Leben. Deshalb sind die Investitionen des Schulbaufonds auch so wichtig“, sind sich Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser, Landeshauptmann-Stellvertreterin und Finanzreferentin Gaby Schaunig sowie Landesrat Daniel Fellner, der für den Schulbaufonds zuständig ist, einig. Darüber hinaus sind die durch die Förderungen des Schulbaufonds angeschobenen Investitionen wichtig für die heimische Wirtschaft. Sie sichern Arbeitsplätze und schaffen Wertschöpfung.
Beschluss im Kuratorium
Der Voranschlag für das Jahr 2022 in Höhe von 19,223 Millionen Euro, wie im Strategiepapier des Landes Kärnten vereinbart rund eine Million mehr als im Vorjahr, wurde vom Kuratorium bereits beschlossen. Am Dienstag soll er auch die Sitzung der Landesregierung passieren. Die Aufgabe des Kärntner Schulbaufonds ist die Errichtung und Sanierung von Schulgebäuden für Volks- und Sonderschulen, Mittelschulen und Polytechnische Schulen, Berufs- und Musikschulen. Mit den über 19 Millionen Euro werden im Jahr 2022 kärntenweit etliche Schulbau-Projekte umgesetzt. Hier ein Auszug dieser Projekte.
Bezirk Klagenfurt-Land
Neues Forum Magdalensberg (Volksschule Magdalensberg), 6,5 Millionen Euro voraussichtliche Projektkosten: Nach der Durchführung eines „Bürgerbeteiligungsverfahrens“ für die Entwicklung eines „Masterplans neues Forum Magdalensberg“ erfolgte ein Architekturwettbewerb, an dem sich 14 Planungsbüros beteiligten. Gestartet wird in der ersten Baustufe mit einer baulich erforderlichen Erweiterung der örtlichen Volksschule inklusive Schaffung von Räumlichkeiten für Vereine und kulturelle Nutzungen. Das Projekt umfasst einen Neubau und eine Bestandssanierung.
Bezirk St. Veit
Bildungszentrum Straßburg, sechs Millionen Euro voraussichtliche Projektkosten: Das Projekt findet in Kooperation zwischen der Stadtgemeinde Straßburg und dem Schulgemeindeverband St. Veit statt. Das Bildungszentrum Straßburg, in dem die Kindertagesstätte, die Volkschule, die Mittelschule und die Musikschule untergebracht sind, soll auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Anstelle des derzeitigen Mehrzweckraums (Aula) soll durch die Stadtgemeinde Straßburg ein neuer Mehrzwecksaal mit den erforderlichen Nebenräumen errichtet werden, der als Multifunktionsraum für das gesamte Bildungszentrum und als Veranstaltungsraum verwendet werden soll.
Bezirk Villach-Land
Bildungszentrum Rosegg, 2,5 Millionen Euro voraussichtliche Projektkosten: Hier geht es um punktuell notwendige Sanierungsmaßnahmen am bestehenden Volksschulgebäude. Wegen des gegebenen Raumüberhangs wird die Volksschule Rosegg im Zuge der Sanierungsarbeiten zu einem Bildungszentrum ausgebaut und es wird ein Kindergarten mit drei Gruppen integriert.
Bezirk Völkermarkt
Bildungszentrum Diex, drei Millionen Euro voraussichtliche Projektkosten: Das Bildungszentrum Diex, in dem sich die Elementarbildung (Kindertagesstätte und Kindergarten) und die Volksschule Diex befinden, wird generalsaniert.
Bezirk Wolfsberg
Bildungscampus St. Paul/Lavanttal/Musikschule, 1,6 Millionen Euro voraussichtliche Projektkosten: Im Zuge der Generalsanierung der Volksschule St. Paul im Lavanttal und der Errichtung eines neuen Turnsaals schuf die Marktgemeinde St. Paul einen Bildungscampus. Unter einem Dach befinden sich die Volksschule inklusive Ganztagsschule, der Kindergarten und die Musikschule mit direktem Anschluss an die Mittelschule. Die Adaptierung der Musikschule konnte im Rahmen der Generalsanierung noch nicht vorgenommen werden, soll nun aber im zweiten Bauabschnitt erfolgen.


