Günther De Zordo

Der Herr über 50.000 Christ­bäu­me

Christbaum-Produzent Günther De Zordo aus Reggen bei Feldkirchen bietet seinen Kunden einen besonderen Service an: Kunden können ihre Christbäume selbst schneiden.

Christbaum-Produzent Günther De Zordo hat drei Christbaum-Sorten im weihnachtlichen Repertoire.

© kope

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Der pen­sio­nier­te Bau­hof­lei­ter der Stadt­ge­mein­de Feld­kir­chen, Gün­ther De Zordo (67), bewirt­schaf­tet Christ­baum-Kultu­ren im Gemein­de­ge­biet von Feld­kir­chen (zehn Hekt­ar). Seit drei Jah­ren bie­tet er in St. Micha­el 1 bei Rad­weg einen beson­de­ren Ser­vice an. „In Michel­dorf habe ich vor acht Jah­ren rund 18.000 Setz­lin­ge gepflanzt. Seit drei Jah­ren kann ich die ers­ten Christ­bäu­me ern­ten. Das Beson­de­re ist, dass die Kun­den ihre Christ­bäu­me in Michel­dorf selbst aus­su­chen und auch schnei­den kön­nen“, erzählt De Zordo im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“. Mög­lich ist das am 10. und 11. Dezem­ber sowie am 17., 18. und 19. Dezem­ber 2021. Die Bogen­sä­gen bekom­men die Kun­den zur Ver­fü­gung gestellt. „Für Fami­li­en mit Kin­dern ist das ein abso­lu­tes High­light und unver­gess­li­ches Erleb­nis“, betont De Zordo. Die Bäu­me wer­den nach dem Schnitt vom Per­so­nal zuge­spitzt und ein­ge­netzt.

Der Anfang

Ein Freund aus Mün­chen brach­te den Feld­kirch­ner einst auf die Idee einer Christ­baum­kul­tur. „Er hat mich vor 20 Jah­ren gefragt, war­um ich nicht Christ­bäu­me auf mei­nen Grün­den anpflan­ze. Da habe ich gelacht und scherz­haft gesagt: Das bringt gar nichts, bei uns in Kärn­ten wach­sen die Bäu­me bei den Fens­tern her­ein. Nach kur­zen Über­le­gun­gen habe ich es den­noch ver­sucht. Die ers­ten Setz­lin­ge habe ich bei einem Bekann­ten in Deutsch­land bestellt und dann ange­pflanzt“, schil­dert De Zordo. Eine Ent­schei­dung, die er nicht bereut.

Drei Christ­baum-Sor­ten

In den Christ­baum-Kul­tu­ren von De Zordo sind drei Sor­ten zu fin­den. „Nord­mann­tan­ne, Blau­fich­te und die Kolo­ra­do-Tan­ne, die auch Zitro­nen­tan­ne genannt wird, weil sie nach Zitro­nen duf­tet. Ich bin einer der weni­gen, der die­se Sor­te anbaut“, erklärt der Neben­er­werbs­bau­er. Rund zehn Hekt­are an Christ­baum-Kul­tu­ren mit 50.000 bis 60.000 Bäu­men ste­hen De Zordo zur Ver­fü­gung. Die Nord­mann­tan­nen sind in Bezug auf die Halt­bar­keit die nadel­stärks­ten.

De Zordo schnei­det sei­ne Bäu­me stets drei Tage vor dem elf­ten Voll­mond des Jah­res. „Da steht der Baum im Saft. Dadurch hal­ten die Nadeln am längs­ten“, begrün­det der Christ­baum-Pro­du­zent. In die­sem Jahr lie­fert der Feld­kirch­ner sei­ne Bäu­me an sie­ben Wie­der­ver­käu­fer aus. „Wir selbst betrei­ben vier Ver­kaufs­stän­de in der Ver­stei­ge­rungs­hal­le in Labo­i­sen, beim ‚Bil­la Plus‘ in Feld­kir­chen, in Moos­burg bei der Feu­er­wehr und in Michel­dorf“, ver­rät De Zordo. Ein Christ­baum kos­tet zwi­schen 18 und 24 Euro.

01.12.2021 19:50 - Update am: 01.12.2021 19:51
Anzeige
Christbaum-Produzent Günther De Zordo hat drei Christbaum-Sorten im weihnachtlichen Repertoire.

© kope