Tag des Ehrenamts
Freiwillige Helfer in Kärnten weiter stärken!
Der heutige 5. Dezember ist der internationale Tag des Ehrenamts. Das Land Kärnten kündigt an, weiter an Verbesserungen und Förderungen für Freiwillige zu arbeiten.
„Ob Sturm, Waldbrand, Autounfall oder Hochwasser: All diese Ereignisse und erst recht deren Bewältigung führen uns deutlich vor Augen, wie wichtig und wertvoll die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer ist”, betont Landesrat und Katastrophenschutz-Referent Daniel Fellner anlässlich des heutigen internationalen Tag des Ehrenamts. Er fügt hinzu: „Unser Ansatz ist es, den vielen Freiwilligen im Land das Leben, wo es geht, zu erleichtern – jeden Tag, nicht nur am internationalen Tag des Ehrenamts.“
Unbezahlbare Arbeit
Ehrenamtliche Helfer sind, egal ob bei Feuerwehren, Hilfsorganisationen oder Rettungsdiensten, der Kitt, der die solidarische Gemeinschaft zusammenhält. „Immer wieder leisten die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer unbezahlbare Arbeit und stellen die Bedürfnisse anderer über die eigenen. Das ist es, was unsere Gemeinschaft – in Zeiten wie diesen mehr denn je – auszeichnet. Daher verdienen sie auch jegliche Unterstützung“, stellt Fellner klar.
Unterstützung für die Freiwilligen
Dazu gehörte auch die Novellierung des Kärntner Gemeindemitarbeiter-Gesetzes im Jahr 2019. Seit diese Novelle in Kraft ist, gelten Einsätze von freiwilligen Helfern als gerechtfertigte Abwesenheit vom Dienst, wie es bei Landesbediensteten per Erlass schon zuvor der Fall war. Zudem erhalten Gemeindebedienstete, die sich ehrenamtlich bei Rettungsdiensten oder freiwilligen Feuerwehren engagieren, bei Vollzeitbeschäftigung 40 Stunden im Jahr Sonderurlaub für spezifische Ausbildungen im Zusammenhang mit ihrer Freiwilligen-Arbeit. Darüber hinaus ist die Ausübung eines Ehrenamts ein positives Kriterium für die Aufnahme in den Gemeindedienst. „Damit waren wir in Kärnten Vorreiter für ganz Österreich. Ein wichtiger Schritt, um das Freiwilligenwesen langfristig abzusichern“, sagt Fellner. Auch die Abgeltung für an Einsatzkräfte geleistete Entgeltfortzahlungen bei Großschadensereignissen an Arbeitergeber wurde inzwischen beschlossen.
Gemeinschafts‑, Kultur- und Vereinsförderung
Weiters gab es im Rahmen des ersten Corona-Gemeindehilfspakets des Landes Mittel zur Gemeinschafts‑, Kultur- und Vereinsförderung in einer äußerst schwierigen Zeit in Höhe von drei Euro pro Einwohner jeder Gemeinde, insgesamt rund 1,7 Millionen Euro. Diese kamen zum Großteil dem Ehrenamt zugute.
