Land Kärnten
Investition in die Bildung für Betreuung der Kinder
Das Institut für Bildung und Beratung garantiert Bildungsmaßnahmen in der Elementarpädagogik. Das neue Kärntner Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz ist in Vorbereitung.
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Seit dem Jahr 2002 führt das Institut für Bildung und Beratung (IBB), vormals der Verein Kärntner Elementarbildung, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Kärntens Elementarpädagogen durch. Um dieses Angebot auch weiterhin sicherstellen zu können, steht die Jahressubvention Höhe von 340.000 Euro auf der Tagesordnung der Regierungssitzung am Dienstag. Den Antrag stellt Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser.
Aus- und Weiterbildung
„Elementarpädagogische Einrichtungen sind für unsere Kinder der erste Zugang zu einer strukturierten, nachhaltigen und aufbauenden Bildung. Unsere Pädagogen müssen die besten Voraussetzungen für ihre Arbeit finden. Dazu gehört die ständige Aus- und Weiterbildung, die wir mit diesem Beschluss sicherstellen“, betont Kaiser. Das Institut für Bildung und Beratung registriert jährlich über 7.500 Anmeldungen für Fortbildungskurse und ‑Seminare. „Mit diesem Angebot soll unser Personal immer am neuesten Stand der pädagogischen Maßnahmen sein“, begründet Kaiser.
Mehrfacher Bildungsauftrag
Abgesehen davon sind nach dem Kinderbetreuungsgesetz für die Ausübung einer Leitungsfunktion Lehrgänge auch verpflichtend zu absolvieren. „Wir haben einen mehrfachen Bildungsauftrag: Wir müssen unsere Kinder bestens auf den Schulalltag vorbereiten und wir müssen unseren Pädagogen das Werkzeug für ihre Tätigkeit in die Hand geben“, erklärt Kaiser. Er verweist auch auf das in Ausarbeitung befindliche neue Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz: „Wir arbeiten intensiv daran, diese größte Initiative für Kinder, Familien und Elemetarpädagogen seit der Nachkriegszeit umzusetzen. Das neue Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz ist auch das größte noch umzusetzende Vorhaben in der laufenden Legislaturperiode.“
Wissenswert
Das neue, in Ausarbeitung befindliche Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz sieht eine schrittweise Reduzierung der Gruppengrößen, wie sie Experten fordern, von 25 auf 20, die Ausweitung und Flexibilisierung der Öffnungszeiten sowie eine Vereinheitlichung und Attraktivierung der Gehälter vor.
