Oberkärnten
Neues Spezialgerät für den Winterdienst
700.000 Euro wurden investiert, Einsatzschwerpunkt ist in Oberkärnten, bei Bedarf folgt eine Überstellung in alle Kärntner Regionen.
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Der heurige Winterdienst ist auf den Kärntner Landesstraßen für große Schneemassen gewappnet. Um die 400 Mitarbeiter der 17 Straßenmeistereien bei ihren Tätigkeiten zu unterstützen, gab Landesrat Martin Gruber die Anschaffung eines modernen Hochleistungsgeräteträgers der österreichischen Firma Syn Trac GmbH in Auftrag. Die Investition in Höhe von 700.000 Euro wurde in der Regierungssitzung am vergangenen Dienstag beschlossen.
Fokus im Oberkärntner Raum
Das Spezialgerät wird bereits in die Jahre gekommene Einsatzfahrzeuge verstärken oder ersetzen. „Damit sollen insbesondere im Oberkärntner Raum die Landesstraßen und Zufahrtswege im Berg- wie im Talgebiet sicher und rasch zugänglich gemacht werden“, informiert Straßenbaureferent Gruber. Das Trägergerät hat eine Motorleistung von 420 PS und kann sowohl mit einer Hochleistungsschneefräse beim schichtweisen Abtrag der Schneemassen eingesetzt, als auch mit weiteren Anbaugeräten kombiniert werden. Getestet wurde das bereits bei der Bewältigung der enormen Schneemengen im Vorjahr im Gail- und Lesachtal sowie im Drau- und Mölltal.
Einsatz in allen Regionen möglich
„Der Schwerpunkt liegt in Oberkärnten, aber bei Bedarf kann das Spezialgerät in jede Kärntner Region überstellt und auch dort eingesetzt werden“, sagt Gruber. Im Gegensatz zur in Kötschach-Mauthen stationierten Monoblockfräse, die nur mittels Sondertransport an einen anderen Einsatzort gebracht werden kann, ist man beim „Syn Trac“-Geräteträger weitaus flexibler. In den Sommermonaten kann der Geräteträger für Mäharbeiten an Böschungen verwendet werden.
