Schlagersängerin

Alex­an­dra Lexer und ihr Plan B

Alexandra Lexer aus dem Lesachtal ist als Schlagersängerin im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt. Mittlerweile schuf sie sich ein zweites Standbein. Welches es ist, verrät sie im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Alex­an­dra Lexer und ihr Plan B Alexandra Lexer assistiert ihrem Mann Mario Sauer als OP-Assistentin.

© Michael Maili

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Alex­an­dra Lexer kam in Lie­sing im Lesach­tal in einer musi­ka­li­schen Fami­lie zur Welt. Schon als Kind spiel­te sie Trom­pe­te und wur­de mit zwölf Jah­ren zur bes­ten öster­rei­chi­schen Trom­pe­ten­spie­le­rin ihrer Alters­klas­se gekürt. Mit 15 Jah­ren nahm sie Gesangs­un­ter­richt, womit ihr künst­le­ri­scher Weg vor­ge­zeich­net war.

Der stei­ri­sche Weg

Vor eini­gen Jah­ren lern­te sie den stei­ri­schen Gitar­ris­ten Mario Sau­er ken­nen und lie­ben. Die Lesach­ta­le­rin zog auch mit sei­ner Band „Die Mugls“ durch die Lan­de. Vor vier Jah­ren läu­te­ten die Hoch­zeits­glo­cken und eini­ge Mona­te spä­ter erblick­te Toch­ter Stel­la-Vic­to­ria das Licht der Welt. Bruck an der Mur wur­de der Lebens­mit­tel­punkt des musi­ka­li­schen Ehe­paars.

„DSDS“ und Duett mit Flo­ri­an Sil­ber­ei­sen

Ein Höhe­punkt in der Kar­rie­re Lexers war die Teil­nah­me an der Cas­ting-Show „Deutsch­land sucht den Super­star“. „Das war eine schö­ne Zeit. Immer­hin habe ich es unter die bes­ten 30 und somit in den Recall nach Dubai geschafft“, erin­nert sich Lexer. Ihr Bekannt­heits­grad nach der Show im Jahr 2017 war enorm. „Man hat mich über­all auf den Stra­ßen erkannt. Es war ein­fach ein schö­nes Gefühl“, berich­tet Lexer. Es kam auch zu eini­gen Auf­trit­ten in TV-Shows. „Ein­mal durf­te ich mit Flo­ri­an Sil­ber­ei­sen ein Duett sin­gen“, ist die Lesach­ta­le­rin stolz.

Zwei­tes Stand­bein

Musi­ka­lisch ist Lexer bereits das vier­te Jahr mit den „Mugls“ unter­wegs. „Nach der Geburt unse­rer Toch­ter habe ich mich mit mei­ner Solo-Kar­rie­re etwas zurück­ge­zo­gen. Was aber nicht heißt, dass es nicht in nächs­ter Zeit wie­der los­geht. Ich tre­te schon noch bei diver­sen Fes­ti­vi­tä­ten auf“, schil­dert Lexer. Natür­lich bleibt der Ver­lauf der Pan­de­mie abzu­war­ten. Auf­trit­te sind in nächs­ter Zeit kaum mög­lich. „Aus die­sem Grund hat mein Mann eine eige­ne Fir­ma gegrün­det. Er ist Kon­si­li­ar-Tier­arzt und besucht Ordi­na­tio­nen von Tier­ärz­ten, wo er diver­se Ope­ra­tio­nen durch­führt. Wir sind dabei haupt­säch­lich in der Stei­er­mark und in Kärn­ten unter­wegs“, berich­tet die Sän­ge­rin.

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Alex­an­dra Lexer mit ihrem Ehe­mann, dem Kon­si­li­ar-Tier­arzt Mario Sau­er
© Micha­el Mai­li

Gat­te Mario ist in der Tier­me­di­zin ein gefrag­ter Chir­urg. „Ich assis­tie­re ihm dabei als OP-Assis­ten­tin. Das ist der­zeit unser Haupt­job. Mir kommt dabei zugu­te, dass ich eine Aus­bil­dung gemacht habe. Ich bin gelern­te Kran­ken­schwes­ter und habe Pfle­ge­ma­nage­ment stu­diert“, ver­rät Lexer.

Die Hei­mat

Das Lesach­tal fehlt ihr oft. „In den ver­gan­ge­nen Jah­ren war ich fast jeden Monat ein­mal im Lesach­tal. Durch die Pan­de­mie hat sich das sehr redu­ziert“, bedau­ert Lexer. Weih­nach­ten ver­bringt die Lesach­ta­le­rin mit der Fami­lie in Bruck an der Mur. „Wir hof­fen natür­lich, dass wir ein paar Tage in mei­ne Hei­mat fah­ren kön­nen. Ein Weih­nachts­es­sen mit Selch­würs­ten, Sau­er­kraut und gerös­te­ten Kar­tof­feln gibt es in der Stei­er­mark nicht. Da wird so ziem­lich alles geges­sen, vom Trut­hahn bis zum Karp­fen. Und das Räu­chern in den Häu­sern fehlt mir, auch die Lesach­ta­ler Stock­blatt­lan. Die Stock­blatt­lan sind in Schmalz geba­cke­ne, run­de Germ­teig­blät­ter, die über­ein­an­der geschich­tet sind und mit einer Klet­zen­füh­lung mit Mohn und zum Abschluss noch­mals mit But­ter­schmalz über­gos­sen wer­den“, erzählt Lexer.

 

10.12.2021 18:55 - Update am: 11.12.2021 07:41
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Alex­an­dra Lexer und ihr Plan B Alexandra Lexer assistiert ihrem Mann Mario Sauer als OP-Assistentin.

© Michael Maili