Kärntner Derby
KAC schießt VSV aus Villacher Stadthalle
Der KAC stutzte im ersten Kärntner Derby der Saison den Villacher „Adlern“ die Flügel: Der amtierende Meister schoss den VSV, die beste Offensiv-Mannschaft der „bet-at-home ICE Hockey League“, mit 4:0 ab.
Noch nie in der Geschichte des Kärntner Eishockey-Derbys, das nun 339 Spiele zählt, mussten die Fans so lange auf das erste Aufeinandertreffen zwischen Rekordmeister KAC und dem ewigen Rivalen VSV wie in der laufenden Meisterschaft warten. Heute ging endlich das erste Saison-Derby über das Eis der Stadthalle in Villach, wegen des noch gültigen Lockdowns leider vor leeren Zuschauerrängen.
Erstes Drittel: Geier staubt zum 1:0 ab
Noch keine ganze Minute war gespielt, als die Schiedsrichter die erste Zwei-Minuten-Strafe aussprachen. Martin Schumnig musste auf die Strafbank (hoher Stock). Die Klagenfurter Rotjacken überstanden das Spiel in Unterzahl und gingen gleich darauf in Führung: Manuel Geier staubte zum 1:0 ab (3. Minute), nachdem Lukas Haudum die Scheibe auf das Tor von Andreas Bernard gebracht hatte.
Zweites Drittel: Der KAC zieht auf 3:0 davon
Das nächste Tor im zweiten Drittel ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer offensiven Druckphase des VSV setzte der KAC zum Konter an: Rok Tičar bediente Manuel Geier ideal, der erneut traf und auf 2:0 für die Klagenfurter erhöhte (23.). Für den VSV sollte es im zweiten Drittel noch schlimmer kommen. Johannes Bischofberger startete mit der Scheibe aus dem eigenen Drittel durch, spielte mit einem Doppelpass gemeinsam mit Lukas Haudum die VSV-Abwehr schwindlig und schloss zum 3:0 ab (36.).
Drittes Drittel: Ganahl machte alles klar!
Mit Beginn des dritten Drittels war die Körpersprache der Spieler des VSV eindeutig zu interpretieren: Sie bäumten sich auf, um eine Aufholjagd zu starten. Doch sie scheiterten permanent an KAC-Torhüter Sebastian Dahm und ließen erneut eine numerische Überlegenheit ungenutzt. Der KAC machte es im Gegenzug wieder besser: Manuel Ganahl kurvte durch die gegnerische Abwehr und schob die Scheibe durch die Schoner von Torhüter Bernard zum 4:0 ins Gehäuse (45.) – zugleich der Endstand.
Bitteres Fazit aus Villacher Sicht: Dem VSV, der Tormaschine der Liga, gelang es kein einziges Mal, KAC-Torhüter Dahm zu bezwingen.
