Aktion
Engerln für die „Sternenkinder“ in Villach
In der Weihnachtszeit gedenken viele Menschen ihrer viel zu früh verstorbenen Kinder. Auf dem Zentralfriedhof in Villach findet auch heuer die Aktion „Sternenkinder“ statt.
© Oskar Höher
Der Tod des eigenen Kindes ist das Schlimmste, das sich Eltern vorstellen können. Um den sogenannten „Sternenkindern“ oder Kindern, die viel zu früh aus dem Leben gegangen sind, und den betroffenen Familien eine kleine Wertschätzung, Anerkennung und Anteilnahme zu schenken, verteilten die Vizebürgermeisterinnen Irene Hochstetter-Lackner und Gerda Sandriesser auch heuer nachhaltige Weihnachtsengerln. Auf dem Zentralfriedhof, wo sich auch die Gedenkstätte für die „Sternenkinder“ befindet, stellten die beiden Vizebürgermeisterinnen vor Weihnachten einen Korb mit Engerln auf.
Kunstvolle Engerln
„Eltern, vielleicht auch die Geschwister, können sich einen Engel aussuchen und nach Hause mitnehmen, oder an die Gedenkstätte bringen“, verrät Hochstetter-Lackner. Sandriesser ergänzt: „Das Leben ist nicht immer fröhlich, bunt und lustig. Auch die Trauer und der Schmerz dürfen Platz in unserem Leben haben. Wir möchten mit dieser kleinen Aufmerksamkeit zeigen, dass betroffene Familien nicht allein sind und es Menschen gibt, die mit ihnen fühlen.“
Die Engerln sind aus nachhaltigen Materialien hergestellt, unter anderem von der Künstlerin Astrid Gatto, aber auch anderen kunsthandwerklich begabten Villachern aus der Region.
