Geburtstag

Wie fei­ern heu­te Kärnt­ner „Christ­kin­der“?

Valentina Pichler aus Kappel am Krappfeld, Roland Gutsche-Kölbl aus Feldkirchen und die gebürtige Klagenfurterin Silvia Weissensteiner haben am heutigen 24. Dezember Geburtstag. Im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“ verraten sie, wie es ist, am Heilgen Abend Geburtstag zu feiern.

Wie fei­ern heu­te Kärnt­ner „Christ­kin­der“? Taxi-Unternehmer Roland Gutsche-Kölbl aus Feldkirchen verbringt seinen Geburtstag im Taxi.

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Valen­ti­na Pich­ler aus Kap­pel am Krapp­feld, stell­ver­tre­ten­de Lan­des­lei­te­rin der Kärnt­ner Land­ju­gend, hat am heu­ti­gen Hei­li­gen Abend ihren 25. Geburts­tag. „Ich wer­de mit mei­nen engs­ten Freun­din­nen brun­chen, am Nach­mit­tag mit der Fami­lie Geburts­tag fei­ern und am Abend wird vor dem Christ­baum Weih­nach­ten gefei­ert. Der 24. Dezem­ber ist für mich ein Tag der Fes­te“, erzählt Pich­ler. Sie absol­viert ein Mas­ter-Stu­di­um der Betriebs­wirt­schaft. Neben­bei arbei­tet sie in der Per­so­nal­ab­tei­lung eines gro­ßen Unter­neh­mens.

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Valen­ti­na Pich­ler aus Kap­pel am Krapp­feld fei­ert heu­te ihren 25. Geburts­tag.
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Immer zwei Geschen­ke

Trotz zwei­er Fei­er­lich­kei­ten an einem Tag kam im Hau­se Pich­ler der Geburts­tag nie zu kurz. „Bei uns wur­de immer dar­auf geschaut, dass Geburts­tag und Weih­nach­ten getrennt wer­den. Ich bin genau um 14.12 Uhr gebo­ren. Zu die­ser Zeit wird mit der Fami­lie mein Geburts­tag gefei­ert und die Weih­nachts­be­sche­rung folgt am Abend. Ich wur­de nie benach­tei­ligt, es gab immer zwei Geschen­ke“, erin­nert sich Pich­ler. Aber: „Mit einer gro­ßen Par­ty schaut es an die­sem Tag natür­lich schlecht aus, weil Freun­de und Bekann­te zu Hau­se Weih­nach­ten fei­ern. An einem nor­ma­len Tag wür­de das sicher anders aus­schau­en“, schil­dert Pich­ler.

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Taxi-Unter­neh­mer Roland Gut­sche-Kölbl aus Feld­kir­chen ver­bringt sei­nen Geburts­tag im Taxi.
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Im Taxi fei­ern

Heu­te vor 59 Jah­ren erblick­te der Feld­kirch­ner Taxi-Unter­neh­mer Roland Gut­sche-Kölbl auf einem Bau­ern­hof in Ebe­ne Rei­chen­au das Licht der Welt. „Zwei Fei­ern an einem Tag, aber ich habe nie dop­pel­te Geschen­ke erhal­ten. Des­halb habe ich mich frü­her schon öfter benach­tei­ligt gefühlt“, schil­dert das Geburts­tags­kind. Aber es gab schon mal auch Vor­tei­le. „Es kam schon vor, dass zu Weih­nach­ten für mich das etwas wert­vol­le­re Packerl unter dem Christ­baum lag“, erin­nert sich Gut­sche-Kölbl. Den­noch stand am Bau­ern­hof die Zufrie­den­heit an ers­ter Stel­le, nicht das Fei­ern.

„Heu­te an mei­nem Geburts­tag fah­re ich den gan­zen Tag mit dem Taxi. Ich lege gro­ßen Wert dar­auf, dass mei­ne Mit­ar­bei­ter, die Kin­der haben, bei ihrer Fami­lie sein kön­nen. Ich fah­re bis 19 Uhr und wer­de dann von einem kin­der­lo­sen Mit­ar­bei­ter abge­löst. Danach hebe ich erst­mal ein Gläs­chen auf mei­nen Geburts­tag“, ver­rät Gut­sche-Kölbl.

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Die gebür­ti­ge Kla­gen­fur­te­rin Sil­via Weis­sen­stei­ner mit ihren Eltern und ihrem Sohn vor dem Christ­baum
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Nie eine Belas­tung

Die gebür­ti­ge Kla­gen­fur­te­rin Sil­via Weis­sen­stei­ner lebt seit eini­gen Jah­ren mit ihrem Lebens­ge­fähr­ten Wolf­gang im gemein­sa­men Haus in Feld­kir­chen und arbei­tet als medi­zi­ni­sche Assis­ten­tin in der Ordi­na­ti­on eines HNO-Arz­tes. „Am Hei­li­gen Abend Geburts­tag zu fei­ern, war für mich nie eine Belas­tung. Mei­ne Eltern haben das sehr geschickt gere­gelt. Bereits nach dem Früh­stück habe ich mei­ne Geburts­tags­ge­schen­ke erhal­ten. Danach sind wir mit mei­nem Papa und mei­nen Zwil­lings­brü­dern zum Rodeln oder Ski­fah­ren raus­ge­gan­gen, damit unse­re Mama in Ruhe die Weih­nachts­vor­be­rei­tun­gen tref­fen konn­te. Sie hat in die­ser Zeit den Christ­baum auf­ge­putzt und unse­re Geschen­ke ver­steckt. Als wir nach Hau­se gekom­men sind, wur­den wir erst­mal in die Bade­wan­ne gesteckt. Dann gab es das gemein­sa­me Abend­essen mit Selch­würs­ten und Sau­er­kraut. Nach dem Zusam­men­räu­men kam die gro­ße Besche­rung. Wir haben dann zu fünft ‚Stil­le Nacht‘ gesun­gen“, berich­tet Weis­sen­stei­ner.

Für die gebür­ti­ge Kla­gen­fur­te­rin ist das Weih­nachts­fest unver­än­dert ein gro­ßes Fami­li­en­fest. „Heu­te fei­ern wir mit mei­nen Eltern und mei­nem Sohn bei uns im Haus in Feld­kir­chen“, freut sich Weis­sen­stei­ner auf die Besche­rung.

 

24.12.2021 07:25 - Update am: 24.12.2021 09:29
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Wie fei­ern heu­te Kärnt­ner „Christ­kin­der“? Taxi-Unternehmer Roland Gutsche-Kölbl aus Feldkirchen verbringt seinen Geburtstag im Taxi.

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