Kärntner Derby
VSV gewinnt ein spannendes Derby mit 4:3!
Ein Kärntner Derby, das an Spannung nicht zu überbieten war: Der VSV rang den ersatzgeschwächten KAC mit dem 4:3-Siegtreffer zwölf Sekunden vor dem Ende der Overtime nieder.
© VSV/Marion Petutschnig
Ein Schock für die KAC-Fans bereits vor dem Beginn des 341. Kärntner Derbys in Villach gegen den VSV: Neben Dennis Sticha, Thomas Koch (beide langzeitverletzt), Nick Petersen, Johannes Bischofberger (beide verletzt) und dem gesperrten Steven Strong fielen kurzfristig auch noch Rok Tičar (verletzt) und Matt Fraser (krank) aus.
1. Drittel: Broda nutzte KAC-Fehler aus
Trotz dieser schmerzhaften Ausfälle hielt der KAC von Beginn an tapfer dagegen. Doch kurz vor dem Ende des ersten Drittels verloren die Klagenfurter Rotjacken im Angriffsdrittel an der blauen Linie unnötig die Scheibe. Joel Broda nutzte die Chance, zog alleine auf das Tor von Sebastian Dahm und schob den Puck in der 17. Minute durch die Beine des KAC-Torhüters zum 1:0 für die Villacher „Adler“ ins Tor.
2. Drittel: Zwei-Tore-Vorsprung für den VSV
Im zweiten Drittel setzten sich die Klagenfurter im Drittel der Villacher fest, waren jedoch nicht imstande, ihre Chancen zu verwerten. Das sollte sich rächen. Wie schon beim 0:1 verlor der KAC die Scheibe an der offensiven blauen Linie, John Hughes schnappte sie sich, lief auf das Klagenfurter Gehäuse zu, bezwang Dahm eiskalt und stellte auf 2:0 für den VSV (28. Minute). Der KAC schlug jedoch schnell zurück: Lukas Haudum gelangte im Powerplay vor dem Tor an die Scheibe und schoss ins lange Eck zum 1:2 aus Klagenfurter Sicht ein (31. Minute).
Aus dem Nichts stellte der VSV den Zwei-Tore-Vorsprung (3:1) aber wieder her: Maximilian Rebernig zog einfach ab und ließ KAC-Tormann Dahm alt aussehen (34. Minute).
3. Drittel: Der KAC kam zurück!
Mit Beginn des dritten Drittels kam in der Villacher Stadthalle wieder Spannung auf. Der Puck landete vor dem VSV-Tor bei Daniel Obersteiner, der zum 2:3 traf (44. Minute). Und es sollte aus Sicht des KAC noch besser werden: Gestocher vor dem VSV-Tor in der 57. Minute – und Martin Schumnig drückte den Puck zum 3:3 über die Linie.
Entscheidung in der Overtime
Beim 3:3 blieb es nach sechzig Minuten, das bedeutete Overtime! Diese begann mit einem Überzahlspiel für die Klagenfurter, das die Villacher jedoch überstanden. Zwölf Sekunden vor dem Ende jubelte schließlich der VSV: Renars Krastenbergs sorgte für das erlösende 4:3 für den VSV und somit für den langersehnten Derby-Sieg.
