Landesrat Daniel Fellner
Rund 100 Kilometer Kanal und Wasserleitungen saniert
Rund vier Millionen Euro flossen im Vorjahr aus dem Kärntner Wasserwirtschaftsfonds. Sie lösten ein Bauvolumen von mehr als 31 Millionen Euro aus.
© Gernot Gleiss
Wenn am Mittwoch die Kärntner Landesregierung tagt, steht auch der Rechnungsabschluss des Kärntner Wasserwirtschaftsfonds (K‑WWF) auf der Tagesordnung. Die Bilanz ist erfreulich: Im Vorjahr wurden 54 kommunale Bauvorhaben mit rund vier Millionen Euro gefördert.
1.294 Objekte angeschlossen
Der zuständige Landesrat und Wasserwirtschaftsreferent Daniel Fellner (SPÖ) berichtet: „Mit diesen Fördermitteln wurde allein im Jahr 2020 in der Siedlungswasserwirtschaft ein Bauvolumen in der Höhe von 31,5 Millionen Euro ausgelöst – das ist vor allem in Corona-Zeiten ein besonders wichtiger Impuls für die regionale Wirtschaft.“ Konkret wurden 52 Kilometer Kanal sowie 43 Kilometer Wasserleitung neu errichtet oder saniert. 1.294 Objekte konnten damit neu an kommunale Entsorgungs- und Versorgungsanlagen angeschlossen werden.
Verlagerung zu Sanierungen
Der Trend zeigt, so Fellner, dass sich die Investitionen aufgrund des hohen Erstausbaugrades im Siedlungswasserbau immer mehr von der Neuerrichtung zu Reinvestitionsmaßnahmen (Sanierungen) verlagern. In Kärnten beträgt der Anschlussgrad an öffentlichen Anlagen bei Wasserversorgungsanlagen 92,9 Prozent, bei Abwasserentsorgungsanlagen 93,3 Prozent.

