Wirtschaftskammer
„Unsere Märkte sorgen für eine sichere Belebung“
Sissy Wolfberger, Obfrau des Kärntner Markt-, Straßen- und Wanderhandels in der Wirtschaftskammer Kärnten, ist optimistisch: „Heuer sollen wieder regelmäßig Märkte stattfinden können.“
© WKK/Daniel Waschnig
Im Jahr 2022 sollen wieder regelmäßig Märkte stattfinden können und für eine sichere Belebung der Gemeinden sorgen. Wie wichtig das für Händler, Gemeinden und Besucher ist, unterstreicht Sissy Wolfberger, Obfrau des Kärntner Markt‑, Straßen- und Wanderhandels in der Wirtschaftskammer Kärnten: „Die letzten zwei Jahren waren für unsere Branche katastrophal. Nahezu alle Märkte wurden abgesagt und uns wurde dadurch quasi ein Arbeitsverbot erteilt.“
Umsetzbare Rahmenbedingungen
Sie hofft auf umsetzbare Rahmenbedingungen im heurigen Jahr. Ein Blick zurück zeigt, dass die Branche mit Verordnungen in der Pandemie umzugehen weiß. Nach 2020 konnte auch 2021 der Ursulamarkt, der älteste Krämermarkt Kärntens, mit einem funktionierenden Präventionskonzept abgehalten werden und lockte Besucher aus ganz Kärnten an. „Dieser Markt hat gezeigt, dass es trotz der derzeit schwierigen Situation möglich ist, bei uns Markthändlern sicher einzukaufen“, betont Wolfberger.
Wirtschaftshilfe für Fieranten
Als weiteres Beispiel nennt sie den Klagenfurter Christkindlmarkt: „Trotz der nicht gerade optimalen Rahmenbedingungen für uns Fieranten dürfen wir nicht jammern, denn mit der Durchführung des Christkindlmarkts konnte noch ein Teil der dringend benötigen Umsätze generiert werden.“ Und: „Der Beschluss des Klagenfurter Gemeinderats, die Standgebühren zu erlassen, war die beste Wirtschaftshilfe für die Fieranten.“
Durchdachte Präventionskonzepte
Die Klagenfurter Märkte waren im vergangenen Jahr Vorzeige-Märkte, an denen sich Veranstalter orientieren können. „Sie zeigen Gemeinden und Behörden in ganz Kärnten, dass es mit gutdurchdachten Präventionskonzepten möglich und vor allem sicher ist, auch größere Märkte abzuhalten“, stellt Wolfberger klar.

