Klagenfurt
80 Punkte im Stadtsenat auf der Tagesordnung
Unter anderem waren die neue Eishalle und die Umbauarbeiten entlang der Bahnstrecke Klagenfurt – Weizelsdorf Thema.
Der neue Klagenfurter Stadtsenat tagte heute – anwesend waren auch Margit Motschiunig von den Grünen und Janos Juvan (Neos), um einen einheitlichen Wissensstand bei den Parteien im Gemeinderat herzustellen. 80 (!) Themen wurden heute besprochen. Die wichtigsten hier im Überblick:
Neue Eishalle
Architekt Christian Halm stellten den aktuellen Stand der Planung der neuen Eishalle vor. Es handelt sich dabei um die dritte Umbau-Phase – nach der Erneuerung von Sanitäranlagen, Gastro und kleineren Innenräumen sowie der Neuerrichtung des Kabinentrakts. Nun geht es also um die Generalsanierung der Halle. Die Grundsubstanz sei gar nicht so übel, so Halm. Neu gestaltet werden Zuschauerränge, Beleuchtung, die Eisfläche und die Außenhülle. Derzeit läuft die Detailplanung, der KAC ist involviert. Läuft alles nach Plan, können im Herbst die Umbau-Pläne eingereicht werden. Die neue Halle soll in der Saison 2023/24 benutzbar sein.
Bahnstrecke Klagenfurt – Weizelsdorf
Besprochen wurde auch der aktuelle Planungsstand zur Modernisierung der Bahnführung Klagenfurt – Weizelsdorf (mehr dazu hier). Es stand folgende Frage im Raum: Werden noch alle Eisenbahn-Kreuzungen benötigt? Eine Entscheidung wird bis Ende Mai getroffen, um weiterplanen zu können.
Märkte
Bürgermeister Christian Scheider meldete sich mit dem Antrag zu Wort, die Stundung von Marktentgelten zu verlängern. Dies wurde beschlossen – die Entgelte der Monate Mai und Juni werden auf jeweils ein Jahr gestundet.
Goldene Medaille der Stadt
Ein weiterer Antrag Scheiders, der beschlossen wurde: Stadtrat a. D. Dieter Jandl erhält nachträglich zu seinem 80. Geburtstag die Goldene Medaille der Landeshauptstadt Klagenfurt für seine Verdienste verliehen.
Neuer Sportpark-Geschäftsführer
Es ging heute auch um die Ausschreibung der Position des Geschäftsführers der Sportpark Klagenfurt GmbH nach dem tragischen Ableben von Gert Unterköfler im Vorjahr. Die Position wird nun öffentlich ausgeschrieben.
Deponie Hörtendorf
Stadträtin Sandra Wassermann brachte die Einleitung des Genehmigungsverfahrens zur vorzeitigen Deponie-Überdachung und Anpassung der Grundstückswidmung der Deponie Hörtendorf ein. Bis 2024 soll die Deponie mit Photovoltaik-Elementen großflächig überdacht werden. Eine Jahresleistung von 22,3 Millionen kWh wird angestrebt. Das entspricht der Stromversorgung von ca. 3.500 Haushalten. Die Vorarbeiten sollen im Herbst starten. Laut Gernot Bogensberger, Abteilungsleiter für Abwasser- und Müllbeseitigung, könnten auch die Müllautos auf E‑Betrieb umgestellt und vor Ort geladen werden.
Smart-City-Strategie
Abteilungsleiter Wolfgang Hafner präsentierte den zweiten Monitoring-Bericht zur Smart-City-Strategie. Wichtige Schritte in Sachen CO2-Reduktion seien bereits absolviert. Im Rahmen der Strategie wird nun das neue Handlungsfeld “Generationen” mit aufgenommen, im Fokus stehen Senioren und jüngere Generationen. Es gehe einerseits um das Einbeziehen des Bedarfs an Betreuungseinrichtungen für Ältere und andererseits um Chancen der Zuwanderung junger Köpfe.
Weitere Beschlüsse:
- weiterhin kostenloser Zugang zu städtischen Kultur-Einrichtungen (mehr dazu hier)
- 38 Wohnungszuweisungen
- Erweiterung der “Urban Gardening”-Flächen bei den städtischen Wohnanlagen in der Reichenberger Straße und in der Karawankenzeile
- Beschluss von Unterstützungen für Jugend-Einrichtungen, konkret WIKI Kinderbetreuungs GmbH – Youth Points, WIKI Kinderbetreuungs GmbH – Jugendkultur- und Veranstaltungszentrum K2 (kwadra:t), pro mente und Soziales Jugendwerk Don Bosco
