Airport
Appell der Betriebsräte des Klagenfurter Flughafens
Nein zu Verzögerungs- und Blockadetaktik! Die Betriebsräte der Angestellten und Arbeiter der Flughafengesellschaft Klagenfurt fordern ein Ende der Blockaden durch die Minderheitseigentümer.
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In den Diskussionen um den Klagenfurter Flughafen melden sich heute die Betriebsräte der Angestellten und Arbeiter der Flughafengesellschaft zu Wort. Sie fordern ein Ende der Verzögerungs- und Blockadetaktik, die Umsetzung der Aviation City nachhaltig abzusichern und somit die Verunsicherung der Beschäftigten endlich zu beenden.
Massive Verunsicherungen
„Die ablehnende Haltung der beiden Minderheitsgesellschafter (Land Kärnten und Stadt Klagenfurt, die Redaktion) zu den bisherigen Vorschlägen von Mehrheitseigentümerin Lilihill hat zu massiven Verunsicherungen unserer Kollegen geführt. Wir fordern, die Weiterentwicklung unseres Flughafens endlich zuzulassen. Das vorliegende Zukunftskonzept des Flughafens sichert die derzeitigen Arbeitsplätze und schafft neue Beschäftigung am Airport“, erklären Angestellten-Betriebsrat Wolfgang Wölbl und Arbeiter-Betriebsrat Patrick Brunner. Die über hundert Mitarbeiter stehen zum Flughafen und zum geplanten Ausbau zur Aviation City. „Es muss jetzt endlich losgehen und die Blockadepolitik beendet werden“, fordern die Belegschaftsvertreter.
Keine politischen Spielchen mehr
Mit der Privatisierung im Jahr 2018 gab es, so die Betriebsräte, eine spürbare Aufbruchsstimmung unter den Beschäftigten. „Mittlerweile werden politische Spielchen auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen. Wir können hier nicht länger zusehen“, warnen die beiden Betriebsräte. Große Hoffnungen setzen Wölbl und Brunner in Landeshauptmann Peter Kaiser, der sich kürzlich (ebenso wie Vertreter anderer politischer Parteien) für die Aviation City aussprach: „Die endlosen öffentlichen Diskussionen müssen ein Ende finden, um den Airport endlich zukunftsfit aufzustellen.“