Seeboden

Inter­na­tio­na­les „Slow Food“-Treffen im Mai in Kärn­ten

Europas „Slow Food“-Experten pilgern heuer in die Region Millstätter See/Bad Kleinkirchheim. In Seeboden findet von 12. bis 15. Mai 2022 das internationale „Slow Food“-Treffen statt.

Inter­na­tio­na­les „Slow Food“-Treffen im Mai in Kärn­ten Seeboden ist von 12. bis 15. Mai 2022 Gastgeber des internationalen „Slow Food“-Treffens.

© Schäfauer

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Kärn­ten ist für die inter­na­tio­na­le „Slow Food“-Initia­ti­ve seit mitt­ler­wei­le sie­ben Jah­ren ein Ent­wick­lungs­part­ner für welt­weit beach­te­te Pro­jek­te. Dazu zäh­len die ers­ten „Slow Food Travel“-Destinationen und „Slow Food“-Dörfer. Im Mai ist Kärn­ten mit der Regi­on Mill­stät­ter See/Bad Klein­kirch­heim Aus­tra­gungs­ort eines hoch­ka­rä­tig besetz­ten Tref­fens von Euro­pas „Slow Food“-Experten. Neben den natio­na­len „Slow Food“-Organisationen wer­den rund hun­dert Ver­tre­ter aus 20 euro­päi­schen Län­dern erwar­tet.

Besuch der „Slow Food“-Dörfer

Im Fokus des Pro­gramms ste­hen unter ande­rem die Prä­sen­ta­ti­on und Besich­ti­gung vor­bild­li­cher Nach­hal­tig­keits­pro­jek­te wie „Slow Food Tra­vel“, „Slow Food Vil­la­ge“, „Slow Food Cook’s Alli­ance“ und die „Slow Food“-Bildung in Schu­len. Neben Vor­trä­gen und Work­shops in den „Slow Food“-Dörfern in der Regi­on Mill­stät­ter See/Bad Klein­kirch­heim wer­den auch Exkur­sio­nen zu den Pro­jek­ten „Slow Food Tra­vel Alpe Adria Kärn­ten“ in Her­ma­gor oder in die „Slow Food“-Dörfer Irschen, Berg im Drau­tal und Ober­vel­lach ange­bo­ten.

Netz­werk mit 160 Län­dern

„Slow Food Kärnten“-Obmann Gott­fried Bach­ler ist stolz dar­auf, die­se Ver­an­stal­tung in Kärn­ten zu haben: „Wir sind Part­ner eines in 160 Län­dern der Welt ver­tre­ten­den Netz­werks, das sich seit über drei­ßig Jah­ren für gute, sau­be­re und fai­re Lebens­mit­tel ein­setzt. Unse­re Pro­jek­te wer­den von vie­len enga­gier­ten Men­schen mit­ge­tra­gen, die Ver­ant­wor­tung für Nach­hal­tig­keit beim Essen über­neh­men.“

Regio­na­le Lebens­mit­tel und Tou­ris­mus

Lan­des­rat Mar­tin Gru­ber, Refe­rent für Regio­nal­ent­wick­lung sowie Land- und Forst­wirt­schaft des Lan­des Kärn­ten, ist voll des Lobes: „Kärn­tens Ein­satz für regio­na­le Lebens­mit­tel erhält durch die­ses Tref­fen inter­na­tio­na­le Auf­merk­sam­keit. Die kann damit auch auf die Kärnt­ner Lebens­mit­tel­pro­du­zen­ten und Betrie­be gelenkt wer­den.“ Regio­na­li­tät ist in Kärn­ten mehr als ein Trend. „Sie ist für vie­le Betrie­be, Pro­du­zen­ten und Kon­su­men­ten eine Lebens­ein­stel­lung. Dar­auf kön­nen wir stolz sein und das kön­nen wir her­zei­gen“, betont Gru­ber.

Lan­des­rat Sebas­ti­an Schu­sch­nig, Tou­ris­mus­re­fe­rent des Lan­des Kärn­ten, ergänzt: „Der Kärnt­ner Tou­ris­mus rückt Nach­hal­tig­keit und Regio­na­li­tät immer mehr in den Fokus. Es ist des­halb eine gro­ße Aus­zeich­nung, dass es gelun­gen ist, die­se inter­na­tio­na­le Tagung nach Kärn­ten zu brin­gen. Wir wer­den als Gast­ge­ber die­se Chan­ce nut­zen und das Tou­ris­mus­land, die vie­len Betrie­be und die hei­mi­schen Pro­du­zen­ten, die hin­ter der ‚Slow Food‘-Initiative ste­hen, vor den Vor­hang holen. „Slow Food Kärn­ten“ gene­riert mit sei­nen Akti­vi­tä­ten zusätz­li­che Wert­schöp­fung in den Regio­nen.

Vor­rei­ter­rol­le Kärn­tens

„Kärn­ten baut sei­ne Vor­rei­ter­rol­le als genuss­vol­le und nach­hal­ti­ge Tou­ris­mus-Desti­na­ti­on kon­se­quent wei­ter aus“, stellt Chris­ti­an Kres­se, Geschäfts­füh­rer der Kärn­ten Wer­bung, klar. Obers­te Zie­le der Kon­fe­renz sind die Wei­ter­ent­wick­lung der Kärnt­ner „Slow Food“-Projekte auf euro­päi­scher und inter­na­tio­na­ler Ebe­ne und die inten­si­ve Ver­net­zung mit Part­nern der euro­päi­schen „Slow Food“-Bewegung. „Mit den bis­her elf ‚Slow Food‘-Dörfern, den ‚Slow Food Travel‘-Destinationen und den wei­te­ren Pro­jek­ten, gera­de auch im Bil­dungs­be­reich, setzt Kärn­ten hier ein star­kes Signal“, ist Kres­se über­zeugt.

 

Wis­sens­wert

Das Land Kärn­ten inves­tiert in den Jah­ren 2021und 2022 rund 350.000 Euro in die Initia­ti­ve „Slow Food Kärn­ten“. Dadurch wer­den die bis­he­ri­gen Erfol­ge wie die welt­weit ers­ten Slow-Food-Vil­la­ges wei­ter aus­ge­baut und die Phi­lo­so­phie von Slow Food (gut, sau­ber und fair) künf­tig stär­ker in der Gas­tro­no­mie und in den Beher­ber­gungs-Betrie­ben erleb­bar.

28.01.2022 17:55
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