Gottfried Strieder
Letzte Feuerwehrfahrt in den Ruhestand
Kameraden und Stadtpolitiker verabschiedeten gestern Gottfried Strieder, Chef der Berufsfeuerwehr Klagenfurt, in die Pension.
© StadtKommunikation/Wiedergut
44 Jahre lang stand er zum Schutz der Bevölkerung im Dienst, gestern trat Berufsfeuerwehr-Chef Gottfried Strieder (63) seinen wohlverdienten Ruhestand und somit einen neuen Lebensabschnitt an. „Als mir im Jahr 2011 die Position zum Abteilungsleiter angeboten wurde, habe ich nicht lange überlegt. Ich habe gewusst, was auf mich zukommt, es mir zugetraut und die Stelle angenommen“, blickte Strieder zurück. Dabei vergaß er nicht, seiner Frau zu danken: „Meine Gattin hat viel von meinem Job mitbekommen und mich immer beraten. Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.“
Feuerwehr-Karriere im Überblick
Im Jahr 1976 wurde Strieder Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hauptwache Hasnerschule. 1988 trat er der Berufsfeuerwehr Klagenfurt bei und startete als Sacharbeiter in der Rechnungs- und Wirtschaftsstelle. 1996 folgte eine Offiziersausbildung in Wien, die er positiv abschloss. Danach war er als Bereitschaftsoffizier tätig und ab 2007 im 24-Stunden-Turnusdienst als Einsatzleiter. Von 2007 bis 2011 war Strieder stellvertretender Abteilungsleiter der Feuerwehr in Klagenfurt. 2011 wurde er provisorischer und 2014 schließlich fixer Abteilungsleiter der Feuerwehr. Zur selben Zeit erfolgte auch die Ernennung zum Branddirektor.
Alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt im „Unruhestand“ wünschten ihm Bürgermeister und Feuerwehrreferent Christian Scheider, die Vizebürgermeister Alois Dolinar und Philipp Liesnig, Stadtrat Max Habenicht, Magistratsdirektor Peter Jost sowie Kameraden der Berufsfeuerwehr.
