Land Kärnten

Welt­krebs­tag: Nicht auf die Prä­ven­ti­on ver­ges­sen!

Rund 25.000 Menschen in Kärnten haben Krebs. Das Klinikum in Klagenfurt bietet interdisziplinäre Behandlungsmöglichkeiten nach dem aktuellsten Stand der Medizin.

Krankenhaus Das Klinikum Klagenfurt ist als onkologisches Zentrum ausgezeichnet.

© Red/KK

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In Kärn­ten leben rund 25.000 Men­schen, die eine Krebs-Dia­gno­se erhiel­ten. Das Insti­tut für Strah­len­the­ra­pie am Kli­ni­kum Kla­gen­furt stellt als ein­zi­ges Insti­tut Kärn­tens die radio­on­ko­lo­gi­sche Ver­sor­gung sicher. Für Pati­en­ten ste­hen top-moder­ne Gerä­te (ins­ge­samt vier Line­ar­be­schleu­ni­ger) zur Ver­fü­gung. Die Exper­ten arbei­ten eng mit den behan­deln­den Chir­ur­gen und Inter­nis­ten zusam­men und sind an 60 Pro­zent der Krebs­hei­lun­gen betei­ligt.

Onko­lo­gi­sches Zen­trum

„Inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit steht dabei an der Tages­ord­nung. Alle Fäl­le wer­den fächer­über­grei­fend in soge­nann­ten Tumor­boards bespro­chen, um die best­mög­li­che The­ra­pie gewähr­leis­ten zu kön­nen. Das Kli­ni­kum Kla­gen­furt ist als onko­lo­gi­sches Zen­trum aus­ge­zeich­net und bie­tet den Pati­en­ten eine inter­dis­zi­pli­nä­re Behand­lung mit sämt­li­chen rele­van­ten Fach­rich­tun­gen“, berich­tet Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin und Gesund­heits­re­fe­ren­tin Bea­te Prett­ner.

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Beate Prettner
Gesund­heits­lan­des­rä­tin Bea­te Prett­ner: Das Land Kärn­ten sichert die Finan­zie­rung der Psy­cho­so­zia­len Bera­tungs­diens­te der AVS für ein wei­te­res Jahr.
© LPD Kärn­ten

Zehn soge­nann­te „Organ­zen­tren“

Ins­ge­samt zehn soge­nann­te „Organ­zen­tren“ sind Teil des onko­lo­gi­schen Zen­trums am Kli­ni­kum Kla­gen­furt. Die­se sind auf die jewei­li­gen Krank­heits­bil­der spe­zia­li­siert und arbei­ten eng mit sämt­li­chen Fach­rich­tun­gen zusam­men, um die Pati­en­ten best­mög­lich zu betreu­en. In jedem Organ­zen­trum sind wei­te­re Part­ner wesent­li­cher Bestand­teil des Behand­lungs­kon­zepts. „Am Kli­ni­kum Kla­gen­furt sind sämt­li­che Behand­lungs­pro­zes­se nach dem moderns­ten Stand der Medi­zin unter einem Dach ver­eint. Für die Nach­sor­ge außer­halb des Kran­ken­hau­ses koope­rie­ren die Abtei­lun­gen eng mit dem extra­mu­ra­len Bereich,“ erklärt Prett­ner.

Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen ret­ten Leben

Jähr­lich erkran­ken etwa 42.000 Men­schen in Öster­reich an Krebs, in Kärn­ten leben rund 25.000 Men­schen mit der Diagno­se Krebs. Nach Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen sind Tumor­er­kran­kun­gen die zweit­häu­figs­te Todes­ur­sa­che dar. „Umso wich­ti­ger ist nicht nur eine mög­lichst früh­zei­ti­ge Dia­gno­se, son­dern auch eine regel­mä­ßi­ge Vor­sor­ge. Gera­de auch in Zei­ten der Pan­de­mie soll­te man dar­auf bedacht sein, Arzt­ter­mi­ne wahr­zu­neh­men. Schließ­lich geht es hier um die eige­ne Gesund­heit. Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen ret­ten Leben,“ ruft Prett­ner am heu­ti­gen Welt­krebs­tag (4. Febru­ar) in Erin­ne­rung.

04.02.2022 08:33
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Krankenhaus Das Klinikum Klagenfurt ist als onkologisches Zentrum ausgezeichnet.

© Red/KK