Bis Freitag

Vir­tu­el­le Kärnt­ner Lehr­lings­mes­se eröff­net

Vielfältige Lehr-, Ausbildungs- und Unterstützungsangebote warten auf interessierte Schüler, Eltern und Lehrer bei der 2. Kärntner Online-Lehrlingsmesse.

Vir­tu­el­le Kärnt­ner Lehr­lings­mes­se eröff­net Landeshauptmann Peter Kaiser bei der Eröffnung der 2. Online-Lehrlingsmesse

© LPD Kärnten/Just

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Auch heu­er muss die Lehr­lings­mes­se coro­nabe­dingt in den vir­tu­el­len Raum ver­legt wer­den, um so die Lehr‑, Aus­bil­dungs- und Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te den Schü­lern, Eltern und Leh­rern prä­sen­tie­ren zu kön­nen. Dazu fiel ges­tern von Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser, Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin Gaby Schau­nig, Bil­dungs­di­rek­to­rin Isa­bel­la Penz, Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Schei­der, Wirt­schafts­kam­mer-Prä­si­dent Jür­gen Man­dl, Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung-Prä­si­dent Timo Sprin­ger und Chris­toph Appé, Refe­rats­lei­ter für Lehr­lin­ge und Jugend in der Arbei­ter­kam­mer, der Start­schuss.

Bedeu­tung des Lehr­be­rufs in Kärn­ten

„Das Ange­bot im Bereich der Leh­re kann sich nicht nur sehen las­sen, es wird mit der Lehr­lings­mes­se auch beein­dru­ckend sicht­bar, wel­che Mög­lich­kei­ten jun­ge Men­schen in Kärn­ten haben“, mach­te Bil­dungs­re­fe­rent Kai­ser deut­lich. Er bedank­te sich bei den 80 teil­neh­men­den Kärnt­ner Unter­neh­men, die online ver­tre­ten sind. Für Kai­ser ist es wich­tig, den Lehr­be­ruf zu unter­strei­chen: „Die Wirt­schaft ent­wi­ckelt sich gut, doch wir ste­hen vor einem Arbeits­kräf­te­man­gel. Daher ist es nötig, die Ange­bo­te so auf­zu­be­rei­ten, dass die Men­schen sie nut­zen kön­nen.“

Leh­re als ein Top-Bil­dungs­weg

„Jugend­li­che kön­nen eine Viel­zahl an Kar­rie­re­we­gen ein­schla­gen, die Lehr­lings­mes­se soll ihnen die Ent­schei­dung für den rich­ti­gen Beruf erleich­tern. Denn die bes­te Berufs­ent­schei­dung basiert auf Talen­ten und Inter­es­sen“, begrün­de­te Lehr­lings­re­fe­ren­tin Schau­nig die Mes­se. Dabei besteht für Jugend­li­che ein brei­tes Ange­bot von Aus­bil­dun­gen, wie sie erklär­te: „Die Mög­lich­kei­ten unter­schied­li­cher Aus­bil­dungs­for­men von Leh­re mit, bis Leh­re nach Matu­ra oder Leh­re und Stu­di­um machen das Ange­bot noch viel­fäl­ti­ger.“

Dua­le Aus­bil­dungs­an­ge­bo­te

„Die Ver­zah­nung zur Wirt­schaft soll wei­ter for­ciert wer­den. Denn wir brau­chen jetzt Per­spek­ti­ven für Jugend­li­che. Und der Lehr­ab­schluss ist eine der bes­ten Per­spek­ti­ven, die wir ihnen bie­ten kön­nen“, ist Bil­dungs­di­rek­to­rin Penz über­zeugt. Und auch die Schu­len spie­len eine Rol­le bei der Berufs­ori­en­tie­rung. „Das dua­le Aus­bil­dungs­an­ge­bot sichert Chan­cen und ist kos­ten­los. Weder den Betrie­ben, noch den Lehr­lin­gen ent­ste­hen Kos­ten“, beton­te Penz. „Eine Leh­re in einem Kärnt­ner Unter­neh­men zahlt sich in jedem Fall aus“, sag­te auch Sprin­ger, Prä­si­dent der Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung Kärn­ten.

Jugend­li­che gemein­sam unter­stüt­zen

Laut Bür­ger­meis­ter Schei­der ist es wich­tig, dass es in der Berufs­ori­en­tie­rung zu kei­nem Still­stand kommt und des­we­gen an der vir­tu­el­len Form fest­ge­hal­ten wer­den muss. „Wir wol­len Jugend­li­che so früh wie mög­lich errei­chen, und mit ihnen mög­li­che Pro­ble­me lösen“, sprach Appé, Refe­rats­lei­ter für Lehr­lin­ge und Jugend in der Arbei­ter­kam­mer Kärn­ten, die Ver­mitt­ler­rol­le der Arbei­ter­kam­mer an. Wirt­schafts­kam­mer-Prä­si­dent Man­dl wies dar­auf hin, dass in nahe­zu allen Berei­chen Arbeits­kräf­te gesucht wer­den. „Sobald es wie­der mög­lich sein wird, sol­len ana­lo­ge Mes­sen statt­fin­den, denn der per­sön­li­che Kon­takt, ein Blick in die Augen und ein Hand­schlag sind durch nichts zu erset­zen“, sag­te Bern­hard Erler, Geschäfts­füh­rer der Kärnt­ner Mes­sen.

 

Vir­tu­el­le Kärnt­ner Lehr­lings­mes­se 2022

  • Ter­min: 7. bis 11. Febru­ar
  • Uhr­zeit: 9 bis 16 Uhr (Live-Büh­nen­pro­gramm von 8 bis 12 Uhr)
  • Ort: www.messe4lehre.at

08.02.2022 08:52
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