Wirtschaftskammer

Kärn­tens Event-Bran­che platzt der Kra­gen

„Die Lockerungsschritte sind praxisfern, ein Konsumationsverbot gleicht einem Eventverbot“, ärgert sich Hannes Dopler, Sprecher des Event-Beirats der Wirtschaftskammer Kärnten.

Kärn­tens Event-Bran­che platzt der Kra­gen Hannes Dopler, Sprecher des Wirtschaftskammer-Beirats für die Branchen Eventtechnik, Eventagentur, Catering, Infrastruktur, Konzertveranstalter, Dekoration, Location, Feuerwerkstechnik, Clubkonzerte und Hochzeitsplanung

© WKK/Helge Bauer

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Die Bekannt­ga­be der wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te durch die Bun­des­re­gie­rung erwar­te­te auch die Event-Bran­che mit Span­nung. „Wir haben sehr auf eine pra­xis­na­he Lösung gehofft, die uns in eine soli­de Pla­nung der Event-Sai­son gehen lässt“, betont Han­nes Dop­ler. Er ist Spre­cher des Bei­rats der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten für die Bran­chen Event­tech­nik, Event­agen­tur, Cate­ring, Infra­struk­tur, Kon­zert­ver­an­stal­ter, Deko­ra­ti­on, Loca­ti­on, Feu­er­werks­tech­nik, Club­kon­zer­te und Hoch­zeits­pla­nung.

Reali­täts­fern und nicht nach­voll­zieh­bar

Die Hoff­nun­gen der Bran­che wur­den jedoch im Keim erstickt, teilt Dop­ler mit: Bei Ver­an­stal­tun­gen blei­ben sowohl die 2G-Regel als auch die FFP2-Mas­ken­pflicht (indoor wie out­door) auf­recht. Events ohne zuge­wie­se­nen Sitz­plät­ze, an denen mehr als 50 Per­so­nen teil­neh­men, dür­fen nur durch­ge­führt wer­den, wenn es ein Kon­su­ma­ti­ons­ver­bot gibt. Das soll das durch­ge­hen­de Tra­gen der Mas­ke ermög­li­chen. „Ganz ehr­lich, das ist abso­lut rea­li­täts­fern und nicht nach­voll­zieh­bar“, macht Dop­ler sei­nen Ärger Luft. Er begrün­det: „De fac­to ist die­se Rege­lung eine Fort­set­zung des Ver­an­stal­tungs­ver­bots. Wel­ches Kon­zert mit Steh­plät­zen oder wel­ches Fes­ti­val kann unter die­sen Bedin­gun­gen durch­ge­führt wer­den?“ Was Unver­ständ­nis aus­löst: „Jetzt, wo ein stun­den­lan­ger Gast­haus-Besuch mit 3G mög­lich ist, müs­sen wir Auf­la­gen erfül­len, die fern jeg­li­cher Rea­li­tät sind.“

Eine Ungleich­be­hand­lung

Dop­ler bringt zwar Ver­ständ­nis für vor­sich­ti­ge Öff­nungs­schrit­te auf, ver­wehrt sich aber gegen Ungleich­be­hand­lung: „Was bei Gas­tro­no­mie-Betrie­ben oder in Hotels mög­lich ist, wird uns ver­wehrt. Näm­lich end­lich wie­der pla­nen und der Arbeit nach­ge­hen zu kön­nen. Unse­re Betrie­be brau­chen ein ver­bind­li­ches, pra­xis­na­hes Maß­nah­men­kon­zept für die­ses Event-Jahr.“

09.02.2022 18:15 - Update am: 09.02.2022 18:19
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Kärn­tens Event-Bran­che platzt der Kra­gen Hannes Dopler, Sprecher des Wirtschaftskammer-Beirats für die Branchen Eventtechnik, Eventagentur, Catering, Infrastruktur, Konzertveranstalter, Dekoration, Location, Feuerwerkstechnik, Clubkonzerte und Hochzeitsplanung

© WKK/Helge Bauer