Ho-Ta Beteiligungs GmbH
Vorzeige-Betrieb bei erneuerbarer Energie im Lavanttal
Landesrätin Sara Schaar sagte den Geschäftsführern der Ho-Ta Beteiligungs GmbH im Sitz im Industriepark St. Stefan im Lavanttal die Förderung für die neue Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage samt Stromspeicher offiziell zu.
© Büro LR Schaar
Die Ho-Ta Beteiligungs GmbH mit Sitz im Industriepark in St. Stefan im Lavanttal investierte kräftig in den Klimaschutz: Das Unternehmen errichtete eine Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage mit einer Leistung von 42 Kilowatt-Peak samt Photovoltaik-Stromspeicher. Damit werden Büro-Räumlichkeiten, ein Friseursalon und ein Café mit Strom versorgt. „Wir beheizen und kühlen den Standort mit Erdwärme, da bietet sich Photovoltaik als für uns zukunftsweisende Variante der Stromerzeugung an“, berichten die beiden Geschäftsführer Rainer Hofmeister und Günther Taferner. Seit November ist die Anlage in Betrieb.
Erreichen der Klimaschutz-Ziele
Landesrätin Sara Schaar, Energie- und Klimaschutz-Referentin des Landes Kärnten, machte sich nun selbst ein Bild von der Anlage und sagte die Förderung in Höhe von 8.766 Euro offiziell zu. „Eine Photovoltaik-Anlage in Kombination mit einem Speicher ist die effektivste Lösung, um vor allem auch Kosten zu sparen“, erklärt Schaar. Sie gratulierte dem Unternehmen zu dieser Entscheidung. „Damit leistet der Betrieb einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung der Ziele im Bereich der Alternativenergie-Nutzung und zum Erreichen der Klimaschutz-Ziele. Er fungiert damit auch als Vorbild für andere Unternehmen und Einrichtungen.“
Umstieg auf erneuerbare Energien
Im Fall der Ho-Ta Beteiligungs GmbH wurde die Alternativenergie-Förderung gewährt, die Gewerbebetriebe, öffentliche Einrichtungen, Landwirte oder gemeinnützige Vereine beim Umstieg auf erneuerbare Energien unterstützt (siehe unten). Gefördert wird die Neuerrichtung, Umstellung oder Erneuerung von umwelt- und klimafreundlichen Wärmeerzeugern, Photovoltaik-Anlagen, Stromspeichern, aber auch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Anlagen.
Wissenswert
Im Rahmen der Alternativenergie-Förderung werden Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen mit 50 Prozent der anerkennbaren Investitionskosten gefördert, die maximale Förderung beträgt 200 Euro pro Kilowatt-Peak Anlagen-Leistung. Auch ein Stromspeicher wird zu 50 Prozent gefördert, hier beträgt die maximale Förderhöhe 3.500 Euro (das entspricht zehn Kilowattstunden Nennkapazität). Im Vorjahr wurden 1.247 Alternativenergie-Förderungen gewährt, was einer Fördersumme von über 4,6 Millionen Euro entspricht.
Nähere Informationen zu dieser Förderung gibt es bei der Abteilung 8 (Umwelt, Energie und Naturschutz) im Amt der Kärntner Landesregierung (050 536 18214 oder stefan.salzmann@ktn.gv.at).
