Sechs Gemeinden
Tourismus: Verband Rosental ist gegründet!
Sechs Gemeinden schlossen sich zum Tourismusverband Rosental zusammen: Feistritz im Rosental, Ferlach, Köttmannsdorf, Ludmannsdorf, Rosegg und St. Jakob im Rosental.
© Peter Just
Mit Jänner 2022 entschieden sich die Gemeinden Feistritz im Rosental, Ferlach, Köttmannsdorf, Ludmannsdorf, Rosegg und St. Jakob im Rosental für einen gemeindeübergreifenden Zusammenschluss und leiteten die Errichtung des Tourismusverbands Rosental in die Wege. Diese Zusammenarbeit bündelt die finanziellen Mittel und ermöglicht die Durchführung gemeinsamer größerer Projekte, eine Effizienzsteigerung im Bereich der Pflege von touristischer Infrastruktur und die Nutzung von Synergien.
Land forciert Zusammenschlüsse
Das Tourismusreferat des Landes Kärnten forciert solche Zusammenschlüsse und fördert sie mit einem Startbudget. „Mit der Strukturreform setzen wir auf mehr regionale Zusammenarbeit und geben den Einheiten auch die nötige Kraft. Der neue gemeindeübergreifende Tourismusverband Rosental ist ein Paradebeispiel, wie zukünftig die touristische Ausrichtung eines Erlebnisraums innerhalb der Region größer gedacht wird. Denn auch das Gästeerlebnis endet nicht an der Gemeindegrenze“, erklärt Landesrat und Tourismusreferent Sebastian Schuschnig. Aus dem Tourismusreferat des Landes fließen 120.000 Euro in den Tourismusverband Rosental, um neue Projekte zu verwirklichen.
Ganzjährigen Tourismus steigern
„Durch die Gründung des Tourismusverbands erwarten wir uns für die Stadtgemeinde Ferlach und die gesamte Carnica-Region durch die Bündelung der örtlichen finanziellen Mittel Synergieeffekte und eine Effizienzsteigerung. Unsere große Stärke im Tal ist die wunderschöne, unberührte Natur, die wir nun noch viel besser vermarkten und damit eine Steigerung im ganzjährigen Tourismus erzielen können“, sagen Ingo Appé, Bürgermeister und Obmann des Regionalverbands „Carnica Region Rosental“, und Vizebürgermeister Christian Gamsler.
Viele neue Möglichkeiten
Vorsitzender des Tourismusverbands Rosental ist Herbert Stefan. „Wir glauben, dass der ‚große Bruder‘ Wörthersee durch die ‚kleine Schwester‘ Rosental durchaus an Wert gewinnen wird. Die vielen alpinen Wanderwege in den Karawanken und die ‚Radmagistrale Drauradweg‘ sind nur zwei Gründe dafür“, erklärt Stefan. Dass der Tourismus im Rosental vom Zentralraum und der bekannten Marke Wörthersee profitieren wird, steht für ihn außer Zweifel.
Dem schließt sich Roland Sint, Geschäftsführer der Region Wörthersee, an: „Der Zusammenschluss von größeren Verbandseinheiten eröffnet der Region Wörthersee und dem Tourismusverband Rosental viele neue Möglichkeiten, von denen alle profitieren. Denn vor allem durch die Bündelung von finanziellen Mitteln können zukünftig größere touristische Projekte umgesetzt werden, die den gesamten Erlebnisraum attraktiver machen.“



