Talente-Check
Wie fit sind Kärntens Jugendliche für die Industrie?
Über 150 Jugendliche stellten gestern beim Talente-Check der Kärntner Industrie ihr Können unter Beweis. Sie hoffen nun auf eine Zusage auf eine Lehrstelle in ihrem Wunsch-Ausbildungsbetrieb.
Der Mangel an Fachkräften stellt die Industrie vor Herausforderungen. „Die Industrie zählt zu einer absoluten Zukunftsbranche und unterliegt einem rasanten technologischen Wandel. Mit unserem Talente-Check möchten wir signalisieren, dass die Kärntner Industrie für junge Menschen Perspektiven, eine wertvolle Ausbildung und einen sicheren Arbeitsplatz in der Region bietet“, erklärt Michael Velmeden, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Kärnten.
Dem Fachkräftemangel entgegenwirken
Dem Mangel an Fachkräften ist mit der Ausbildung von Lehrlingen entgegenzuwirken. Eine zu diesem Thema einberufene Expertenrunde entschloss sich, ein eigenes Tool zu schaffen, mit dem sämtliche Bewerber auf ihre Fähigkeiten getestet werden. „Der gestrige Samstagvormittag stand somit ganz im Zeichen der Lehre. Es freut mich sehr, dass sich über 150 Jugendliche diesem Check stellten und damit womöglich gleich eine Zusage von ihrem Wunsch-Ausbildungsbetrieb bekommen“, betont Velmeden.
Wie funktioniert der Talente-Check?
Der Talente-Check ist schnell erklärt: Die Jugendlichen bewerben sich auf einen freien Lehrstellenplatz bei einem teilnehmenden Betrieb (siehe unten). Bewirbt sich ein Jugendlicher auf mehrere Lehrstellen, muss er den Talente-Check nur einmal absolvieren. Der Check erfolgt am Computer. Es werden technisches Grundverständnis, persönliche Eigenschaften und so Punkte wie etwa Kopfrechnen abgefragt. Passen die Ergebnisse mit den Vorstellungen der Unternehmen überein, werden die Jugendlichen von den Firmen für Schnupperplätze oder bereits fixe Lehrstellen kontaktiert.

Wissenswert
Folgende Betriebe sind beim ersten Talente-Check der Kärntner Industrie dabei:
- Donau Chemie AG
- Flextronics International GmbH
- Fundermax GmbH
- Kelag (Kärntner Elektrizitäts Aktiengesellschaft)
- Magna Auteca GmbH
- Philips Austria GmbH
- Springer Maschinenfabrik GmbH
- Treibacher Industrie AG
- W&P Zement GmbH


