Förderung

„Ara Shoes“ setzt nach­hal­ti­ge Schrit­te

Landesrätin Sara Schaar überreichte der Ara Shoes GmbH in Feldkirchen einen Investitionszuschuss in Höhe von genau 95.104 Euro für den Umstieg von einer Ölheizung auf CO2-neutrale Fernwärme.

„Ara Shoes“ setzt nach­hal­ti­ge Schrit­te Förderung über 95.104 Euro für den Fernwärme-Anschluss von „Ara Shoes“ in Feldkirchen: Geschäftsführer Josef Pluch, Landesrätin Sara Schaar und Vizebürgermeister Alexander Kröll (von links)

© Büro LR Schaar

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„Raus aus dem Öl“ heißt es bei „Ara Shoes“ in Feld­kir­chen: Von einer Öl-Zen­tral­hei­zung erfolg­te ein Umstieg auf kli­ma­freund­li­che Fern­wär­me der Regio­nal­wär­me Feld­kir­chen. „Die­se Ent­schei­dung war im Hin­blick auf den Kli­ma­schutz, aber auch ange­sichts der Ent­wick­lun­gen bei den Ener­gie­prei­sen gold­rich­tig“, betont Geschäfts­füh­rer Josef Pluch.

Die Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung

Die­sen akti­ven Bei­trag zum Errei­chen der Ener­gie- und Kli­ma-Zie­le unter­stützt Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Ener­gie- und Kli­ma­schutz-Refe­ren­tin des Lan­des Kärn­ten, mit einem Inves­ti­ti­ons­zu­schuss in Höhe von genau 95.104 Euro. Das Geld stammt aus der Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung, die für Betrie­be und öffent­li­che Ein­rich­tun­gen zur Ver­fü­gung steht. Bei den geför­der­ten Pro­jek­ten han­delt es sich um Neu­errich­tun­gen, Umstel­lun­gen oder Erneue­run­gen von umwelt- und kli­ma­freund­li­chen Wär­me­er­zeu­gern, Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen und Strom­spei­chern. Eben­so wer­den Maß­nah­men zur Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz von Anla­gen berück­sich­tigt.

Ein Vor­bild für ande­re Unter­neh­men

„Die Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung ist ein wich­ti­ges Instru­ment der Lan­des-Umwelt­ab­tei­lung, wenn es dar­um geht, Ein­rich­tun­gen zu moti­vie­ren, auf Erneu­er­ba­re zu set­zen. Kärn­tens Ziel ist klar: CO2-neu­tra­le und atom­freie Ener­gie­ver­sor­gung bei Strom und Wär­me bis Ende 2025. Ara Shoes leis­tet dabei einen wesent­li­chen Bei­trag“, betont Schaar, dass der Betrieb in Feld­kir­chen ande­ren Unter­neh­men ein Vor­bild ist.

Die För­de­run­gen

In Kärn­ten wird Fern­wär­me zu 92 Pro­zent aus Erneu­er­ba­ren pro­du­ziert. Es zahlt sich aus, auf Fern­wär­me zu set­zen: Für den Anschluss gibt es einen Zuschuss von 40 Pro­zent der aner­kenn­ba­ren Inves­ti­ti­ons­kos­ten, beim gleich­zei­ti­gen Umstieg von einer Öl- oder Gas­zen­tral­hei­zung sind es sogar 50 Pro­zent (unter Ein­be­zie­hung mög­li­cher Landes‑, Bun­des- oder EU-För­de­run­gen).

 

Wis­sens­wert

Die Kärnt­ner Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung wur­de im Jahr 2021 über 1.200 Mal geneh­migt, die Gesamt­för­der­sum­me betrug mehr als 4,6 Mil­lio­nen Euro. „In Kärn­ten sol­len jähr­lich min­des­tens 50 zusätz­li­che Fern­wär­me-Anschlüs­se mit einer Anschluss-Leis­tung von fünf Mega­watt pro Jahr bei öffent­li­chen Gebäu­den und im Gewer­be­be­reich instal­liert wer­den. Damit ist eine jähr­li­che Ein­spa­rung an CO2-Emis­sio­nen von 1.500 Ton­nen mög­lich“, fasst Lan­des­rä­tin Sara Schaar die Zie­le zusam­men.

17.02.2022 07:45
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„Ara Shoes“ setzt nach­hal­ti­ge Schrit­te Förderung über 95.104 Euro für den Fernwärme-Anschluss von „Ara Shoes“ in Feldkirchen: Geschäftsführer Josef Pluch, Landesrätin Sara Schaar und Vizebürgermeister Alexander Kröll (von links)

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