Wirtschaftskammer
„Keine Gründe mehr für Markt-Absagen“
Erleichterung bei Kärntens Fieranten und Schaustellern: „Die angekündigten Öffnungsschritte kommen für große Märkte und Volksfeste im richtigen Moment“, sagen Sissy Wolfberger und Monika Pötscher.
© WKK/Christian Irrasch
Seit knapp zwei Jahren werden kaum Märkte abgehalten, die finanziellen Unterstützungen des Bundes können die Umsatzverluste nur teilweise ausgleichen. Kurzum: Für Kärntens Marktfieranten und Schausteller ist die Situation existenzbedrohend.
„Keine Ausreden mehr“
Nachdem die Bundesregierung gestern mit dem 5. März 2022 den Öffnungstag verkündete, sieht die Wirtschaftskammer Kärnten für Veranstalter und Gemeinden keinen Grund mehr, große Märkte und Volksfeste abzusagen: „Wir haben die vergangenen zwei Jahre quasi ein Arbeitsverbot auferlegt bekommen und von Absage zu Absage gelebt. Nun gibt es keine Ausreden mehr und wir sind froh, dass die großen Märkte wieder stattfinden können“, betont Sissy Wolfberger, Obfrau des Kärntner Markt‑, Straßen- und Wanderhandels. Ihren Worten schließt sich Monika Pötscher, Sprecherin der Kärntner Schausteller, an: „Die letzten beiden Jahre waren eine harte Zeit, aber wir haben durchgehalten. Endlich können wir mit unseren Fahrgeschäften wieder Jung und Alt erfreuen und einen Schritt zurück in die Normalität machen.“

Findet Eberndorfer Josefimarkt statt?
Jetzt sind Gemeinden und Veranstalter an der Reihe, die großen Märkte zu planen und auch durchzuführen. „Der erste große Termin im Frühjahr ist der traditionelle Josefimarkt in Eberndorf. Wir stehen mit unseren Unternehmerkollegen in den Startlöchern. Jetzt heißt es für uns wieder zu arbeiten und die regionale Wirtschaft aufblühen zu lassen“, sind Pötscher und Wolfberger zuversichtlich.

