Bildung

Pra­xis­ori­en­tier­te Tech­nik in der Schu­le in St. Peter

Der Bildungscampus in St. Peter in Klagenfurt gilt als Musterbeispiel für praxisorientierte Technik in der Schule. Davon überzeugte sich Vizebürgermeister und Bildungsreferent Philipp Liesnig persönlich.

Pra­xis­ori­en­tier­te Tech­nik in der Schu­le in St. Peter Vizebürgermeister und Bildungsreferent Philipp Liesnig besuchte die Mittelschule am Bildungscampus St. Peter und Direktorin Karoline Kurnig-Gruber in einer der begehrten Technik-Klassen.

© StadtKommunikation/Hude

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Aus den Mit­tel­schu­len 6 und 10 in St. Peter ent­stand ein Bil­dungs­cam­pus mit einer gemein­sa­men Direk­ti­on und umfang­rei­chen Schwer­punk­ten. Als ein­zi­ge Mit­tel­schu­le bekom­men die Schüler bereits ab der ers­ten Klas­se einen tech­ni­schen Schwer­punkt gebo­ten. Dabei ler­nen die Kin­der bereits in jun­gen Jah­ren Pla­nungs­pro­gram­me wie „Auto­CAD“ und „Tin­ker­CAD“ am Com­pu­ter ken­nen und ent­wer­fen Wer­ke, die anschlie­ßend im Werk­un­ter­richt in die Umset­zung gebracht oder im 3D-Druck aus­ge­fer­tigt wer­den.

Bot­schaf­ten in Zeit­kap­sel

Anläss­lich der Sanie­rung des Kirch­turms der Stadt­pfarr­kir­che St. Egid hat­ten die Schüler der sechs­ten bis ach­ten Schul­stu­fe die Möglichkeit, eine Bot­schaft für kom­men­de Gene­ra­tio­nen in die Zeit­kap­sel des Turms zu legen. Die Schü­ler ver­ma­ßen die Kir­che, plan­ten mit diver­sen Pla­nungs­pro­gram­men am Com­pu­ter ein 3D-Modell und ent­war­fen es im 3D-Dru­cker. In der Modell­kir­che befin­det sich ein USB-Stick, auf dem Bot­schaf­ten der Schü­ler gespei­chert sind.

Grund­la­ge für wei­te­re Ent­wick­lung

„Die Mit­tel­schu­le St. Peter ist ein Mus­ter­bei­spiel für pra­xis­ori­en­tier­te Tech­nik in der Schu­le. Allein der Tech­nik-Schwer­punkt ist eine opti­ma­le Grund­la­ge für die wei­te­re schu­li­sche oder beruf­li­che Ent­wick­lung jun­ger Men­schen“, sag­te Vize­bür­ger­meis­ter und Bil­dungs­re­fe­rent Phil­ipp Lies­nig bei einem Besuch der Schu­le. Mit die­ser Aus­bil­dung haben Schüler, die nach der Mit­tel­schu­le die HTL besu­chen möchten, eine her­vor­ra­gen­de Basis, eben­so für tech­ni­sche Lehr­be­ru­fe.

Die Schwer­punk­te im Über­blick

Neben dem Tech­nik-Schwer­punkt mit Coding, Robo­tik, Pla­nungs­ar­beit am PC und Umset­zung in der Werk­statt gibt es in der Mit­tel­schu­le St. Peter einen Spra­chen-Schwer­punkt mit Slo­we­nisch, Bos­nisch, Ser­bisch, Kroa­tisch, Ita­lie­nisch sowie Eng­lisch (Con­ver­sa­ti­on) und einen Krea­tiv-Schwer­punkt. „Darüber hin­aus füh­ren wir als ein­zi­ge Mit­tel­schu­le einer Montesso­rik­las­se in der Sekun­dar­stu­fe eins“, ver­rät Direk­to­rin Karo­li­ne Kur­nig-Gru­ber. Zudem wird inten­siv mit der Volks­schu­le St. Peter koope­riert. „So können die Jüngsten von Mit­tel­schü­lern ler­nen, mit ihnen an Pro­jek­ten arbei­ten und somit auch gleich die Vorzüge der Mit­tel­schu­le ken­nen­ler­nen“, berich­tet die Direk­to­rin.

 

Wis­sens­wert

Anmel­dun­gen für die städtischen Mit­tel­schu­len sind noch bis Ende Febru­ar mög­lich. Die Schwer­punk­te und Beson­der­hei­ten aller städtischen Mit­tel­schu­len sind hier zu fin­den.

17.02.2022 13:58
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Pra­xis­ori­en­tier­te Tech­nik in der Schu­le in St. Peter Vizebürgermeister und Bildungsreferent Philipp Liesnig besuchte die Mittelschule am Bildungscampus St. Peter und Direktorin Karoline Kurnig-Gruber in einer der begehrten Technik-Klassen.

© StadtKommunikation/Hude