Baubeginn 2023

Sie­ger­pro­jekt für Groß­ka­ser­ne in Vil­lach vor­ge­stellt

Die neue Großkaserne in Villach ist eines der größten Bauprojekte, das jemals vom Verteidigungsministerium umgesetzt wurde. 120 Millionen Euro fließen in das Projekt „Henselkaserne neu“ im Stadtteil Obere Fellach.

Sie­ger­pro­jekt für Groß­ka­ser­ne in Vil­lach vor­ge­stellt Landeshauptmann Peter Kaiser, Militärkommandant Walter Gitschthaler, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Landesrat Martin Gruber und Bürgermeister Günther Albel (von links)

© LPD Kärnten/Oskar Höher

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Die neue Groß­ka­ser­ne in Vil­lach nimmt end­gül­tig kon­kre­te For­men an. Am Don­ners­tag prä­sen­tier­ten Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Klau­dia Tan­ner, Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser, Lan­des­rat Mar­tin Gru­ber und Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel das Sie­ger­pro­jekt des Archi­tek­ten-Wett­be­werbs: Es han­delt sich um den Ent­wurf des Kla­gen­fur­ter Archi­tek­ten Rein­hold Wetsch­ko. In das Pro­jekt „Hen­sel­ka­ser­ne neu“ im Stadt­teil Obe­re Fel­lach wer­den 120 Mil­lio­nen Euro inves­tiert. Der Spa­ten­stich soll nächs­tes Jahr erfol­gen, mit einer Fer­tig­stel­lung ist im vier­ten Quar­tal 2024 zu rech­nen. Im Gegen­zug wer­den die bei­den Stand­or­te Rohr­ka­ser­ne und Lutschounig­ka­ser­ne auf­ge­las­sen.

81.000 Qua­drat­me­ter

Die Groß­ka­ser­ne in Vil­lach ist eines der größ­ten Bau­pro­jek­te, das jemals vom Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um umge­setzt wur­de. Es wer­den Neu­bau­ten in einem Umfang von 81.000 Qua­drat­me­tern errich­tet, Unter­künf­te für 1.052 Per­so­nen geschaf­fen und Büro­flä­chen mit 260 Com­pu­ter-Arbeits­plät­zen ent­ste­hen. Die poli­ti­schen Stim­men im Über­blick.

Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Klau­dia Tan­ner

„120 Mil­lio­nen sind ein gro­ßes Bud­get, aber gut inves­tier­tes Geld. Die Kaser­ne ist nicht nur groß, son­dern auch nach­hal­tig. Das Pro­jekt ist nicht nur für die Sol­da­ten ein Gewinn, son­dern auch für die Stadt Vil­lach und das Land Kärn­ten. Unse­re Sol­da­ten haben sich die moderns­te Aus­rüs­tung und eine moder­ne Infra­struk­tur ver­dient“, beton­te Tan­ner.

Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser

„Der Neu­bau ist eine Wert­schät­zung für die Sol­da­ten, die wich­ti­ge Leis­tun­gen für die Bevöl­ke­rung erbrin­gen. Das Sie­ger­pro­jekt ist zukunfts­wei­send, weil es nicht nur vie­le Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft in sich ver­eint, son­dern auch eine ‚grü­ne‘ Kaser­ne ist. Nach­hal­tig­keit und Enkel­ver­ant­wor­tung haben bei der Pla­nung eine zen­tra­le Rol­le gespielt. Die Kaser­ne wird nicht nur alter­na­ti­ve Ener­gie­sys­te­me groß­flä­chig nut­zen und eine Co2-neu­tra­le Hei­zungs­an­la­ge haben, son­dern auch auf einen 14-tägi­gen aut­ar­ken Betrieb aus­ge­rich­tet sein“, erklär­te Kai­ser.

Lan­des­rat Mar­tin Gru­ber

„Als Regio­nal­ent­wick­lungs­re­fe­rent freut es mich beson­ders, dass bedeu­ten­de finan­zi­el­le Mit­tel des Bun­des nach Kärn­ten geholt wur­den. Der Neu­bau ist nicht nur ein kla­res Bekennt­nis des Bun­des, den Stand­ort Vil­lach nach­hal­tig abzu­si­chern, son­dern auch eine Groß­in­ves­ti­ti­on, von der regio­na­le Unter­neh­men pro­fi­tie­ren und durch die Arbeits­plät­ze gesi­chert wer­den“, sag­te Gru­ber.

Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel

„Es ist ein ganz gro­ßer Tag für die Stadt Vil­lach, die Sol­da­ten und für das Bun­des­land Kärn­ten. Die Stadt Vil­lach wird auch rund vier Mil­lio­nen Euro in den Anrai­ner­schutz inves­tie­ren“, kün­dig­te Albel an. Die Stadt bekun­det auch Inter­es­se an den frei wer­den­den inner­städ­ti­schen Flä­chen der Rohr­ka­ser­ne und der Lutschounig­ka­ser­ne.

 

Wis­sens­wert

Die ein­ge­reich­ten Pro­jek­te des Archi­tek­ten-Wett­be­werbs sind von 21. Febru­ar bis 4. März 2022 im Foy­er und zwei­ten Stock des Vil­la­cher Rat­hau­ses aus­ge­stellt.

19.02.2022 18:50 - Update am: 19.02.2022 19:19
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Sie­ger­pro­jekt für Groß­ka­ser­ne in Vil­lach vor­ge­stellt Landeshauptmann Peter Kaiser, Militärkommandant Walter Gitschthaler, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Landesrat Martin Gruber und Bürgermeister Günther Albel (von links)

© LPD Kärnten/Oskar Höher