Servus TV
Zu Füßen des Glockners
Servus TV beleuchtet am Freitag in der Sendung „Heimatleuchten“ Handwerk und Tradition. Mit dabei sind Sabine Ponholzer und der Pferdezuchtverein Winklern K23 aus Putschall bei Großkirchheim.
Sabine Ponholzer und der Pferdezuchtverein Winklern K23 lassen ein altes Handwerk in Putschall bei Großkirchheim wieder aufleben.© Servus TV/Hann FilmproduktionsgesmbH
Die Hohen Tauern erstrecken sich über 150 Kilometer von Salzburg über Kärnten bis nach Osttirol. Die geografische Lage rund um die Gipfel der Hohen Tauern schuf eine eigene Art zu leben und hat eine besondere Kraft. Besonders spürbar ist sie im Winter, abseits von Skiliften und Massentourismus. Obwohl durch tiefe Berge und Schluchten getrennt, verbindet die Menschen hier im Dreiländereck Kärnten, Salzburg und Osttirol einiges. Trennen tut sie vor allem der Dialekt.
Tradition des Holzfuhrwerkens
Mit Handwerk und Tradition befasst sich am kommenden Freitag (25. Februar 2022) „Servus TV“: Die Sendung „Heimatleuchten“ ist ab 20.15 Uhr unter dem Titel „Zu Füßen des Glockners“ dem Leben in diesem Dreiländereck gewidmet. Auf Kärntner Seite beleuchtet „Servus TV“ die fast ausgestorbene Tradition des Holzfuhrwerkens. Sabine Ponholzer und der Pferdezuchtverein Winklern K23 lassen dieses Handwerk in Putschall bei Großkirchheim wieder aufleben. Ihre Dienste werden bis in den Wienerwald gebraucht und ihr Pferdefuhrwerk angefordert.
Ebenso im Programm:
- Manuel Egger-Budemair aus Prägraten am Großvenediger ist gelernter Holz- und Steinbildhauer. Bereits mit sieben Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für Holz. Damals fertigte er seine erste Herrgottsfigur und ihm wurde klar, dass er seinen Traumberuf gefunden hatte.
- Martin Berger aus Matrei in Osttirol machte sich im Jahr 2012 als Turmdecker selbstständig und verband sein Hobby, das Bergsteigen, mit dem Beruf. „Dass ich einmal Turmdecker werde, hat sich in meiner Kindheit aber nicht abgezeichnet. Ich erinnere mich sogar zurück, dass ich als kleiner Bub Turmdecker beobachtet habe, die am Dach unserer Pfarrkirche St. Alban gearbeitet haben. Damals habe ich mir gedacht, dass ich so einen Job niemals machen könnte“, schmunzelt Berger.
- Eiseskälte im Winter verlangt warme Kleidung. Schafe sind in dieser Region sehr beliebt. Adelheid Kaiser aus Bramberg am Wildkogel verschrieb sich gemeinsam mit ihrer Schwester der Wolle. Dabei stehen für sie Handwerksgeschick und Sorgfalt bei der Verarbeitung ebenso wie Tradition und zeitgemäßes Leben sowie das Wissen um den gesunden Wert der Schafwolle im Mittelpunkt. Seit nunmehr 23 Jahren verarbeiten sie die Wolle ausschließlich in reiner Handarbeit.