Aus der Landesregierung

Kärn­ten ruft neue Breit­band-Mit­tel des Bun­des ab

Schnelles Internet gilt als neue Lebensader für Kärntens Regionen und als Standortfaktor. Das Land Kärnten setzt die zusätzlichen Mittel des Bundes rasch ein.

Breitband Der Ausbau von Glasfaserleitungen zählt zu den wichtigsten Infrastruktur-Projekten in Kärnten.

© Pixabay/Markus Jöckel

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Der Breit­band-Aus­bau für schnel­les Inter­net schrei­tet in Kärn­ten vor­an. Der Aus­bau von Glas­fa­ser­lei­tun­gen zählt zu den wich­tigs­ten Infra­struk­tur-Pro­jek­ten im Land. Mit den von Bund und Euro­päi­scher Uni­on (EU) nun zusätz­lich zur Ver­fü­gung ste­hen­den 1,4 Mil­li­ar­den Euro für den Breit­band-Ausbau in Öster­reich kann das Land Kärn­ten die Aus­bau­plä­ne nun noch zügi­ger umset­zen.

34 Mil­lio­nen Euro abge­ru­fen

„Wir konn­ten dank guter Aus­bau­kon­zep­te unse­rer Breit­band­ge­sell­schaft BIK gera­de erst 34 Mil­lio­nen Euro vom Bund abru­fen, um Glas­fa­ser-Infra­struk­tur in 23 Gemein­den auf­zu­bau­en“, ver­rät Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin und Digi­ta­li­sie­rungs­re­fe­ren­tin Gaby Schau­nig (SPÖ). Wei­te­re Aus­bau­plä­ne lie­gen bereits vor. Schnel­les Inter­net ist heu­te unver­zicht­bar zum Arbei­ten, zum Ler­nen und zum Kom­mu­ni­zie­ren. „Ein zügi­ger Breit­band-Ausbau ist eine Inves­ti­ti­on für die aktu­el­le und die künf­ti­gen Gene­ra­tio­nen und in die Qua­li­tät und Attrak­ti­vi­tät des Wirt­schafts­stand­orts Kärn­ten“, fügt Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser (SPÖ) hin­zu. Kärn­ten ist bereit, die zusätz­li­chen Mit­tel des Bun­des rasch ein­zu­set­zen.

Chan­ce für Kärnt­ner Gemein­den

Lan­des­rat und Gemein­de­re­fe­rent Dani­el Fell­ner (SPÖ) sieht im Aus­bau schnel­ler Inter­net-Verbin­dun­gen auch gro­ße Chan­cen für die Kärnt­ner Gemein­den: „Was frü­her die Tele­fon­lei­tung war, ist jetzt die Glas­fa­ser­lei­tung: eine Anbin­dung an die Welt. Sta­bi­le, gute Inter­net­ver­bin­dun­gen schaf­fen beruf­li­che Per­spek­ti­ven und erhö­hen die Lebens­qua­li­tät in den Kom­mu­nen.“

Chan­cen­gleich­heit ermög­li­chen

Das 1,4 Mil­li­ar­den Euro schwe­re Aus­bau-Paket der Bun­des­re­gie­rung ist ein wich­ti­ger Impuls, um auch in Kärn­ten flä­chen­de­ckend für schnel­les Inter­net zu sor­gen, ver­si­chert Lan­des­rat und Regio­nal­ent­wick­lungs­re­fe­rent Mar­tin Gru­ber (ÖVP): „Der Aus­bau der Breit­band-Ver­sor­gung ist auch eine Fra­ge der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen urba­nem und länd­li­chem Raum.“ Eine flä­chen­de­ckend schnel­le und stö­rungs­freie Inter­net­ver­bin­dung vom Lesach- bis ins Lavant­tal wird, so Gru­ber, wesent­lich dafür sein, der Abwan­de­rung ent­ge­gen­zu­wir­ken und die länd­li­chen Regio­nen lebens­wert zu erhal­ten.

Attrak­ti­ver Wirt­schafts­stand­ort

Die Bedeu­tung des Breit­band-Ausbaus für die Wirt­schafts­ent­wick­lung unter­streicht auch Lan­des­rat und Wirt­schafts­re­fe­rent Sebas­ti­an Schu­sch­nig (ÖVP): „Schnel­le Daten­an­bin­dun­gen sind für die Wirt­schaft schon heu­te die wich­tigs­te Infra­struk­tur für einen attrak­ti­ven Wirt­schafts­stand­ort. Ob sich Betrie­be in einer Regi­on ansie­deln und wie stark wir vom Wachs­tum nach der Kri­se pro­fi­tie­ren, wird auf­grund der Digi­ta­li­sie­rung der Wirt­schaft stark vom Breit­band-Ausbau abhän­gen.“

23.04.2021 07:23
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