Wirtschaftskammer

Schau­stel­ler for­dern fixes Öff­nungs­da­tum in Kärn­ten

Können kleine und große Traditionsmärkte nach zwei Jahren Zwangspause heuer endlich wieder stattfinden? Die Kärntner Schausteller und Markfieranten stellen klar: „Wir brauchen Planungssicherheit!“

Schau­stel­ler for­dern fixes Öff­nungs­da­tum in Kärn­ten Monika Pötscher, Sprecherin der Kärntner Schausteller in der Wirtschaftskammer Kärnten

© WKK/Christian Irrasch

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Die Bran­che der Kärnt­ner Schau­stel­ler und Mark­fier­an­ten ist gebeu­telt, nach­dem klei­ne und gro­ße Tra­di­ti­ons­mark­te in den Jah­ren 2020 und 2021 abge­sagt wer­den muss­ten. Gro­ße Hoff­nun­gen set­zen die Bran­chen­ver­tre­ter in die von der Bun­des­re­gie­rung bekannt­ge­ge­be­nen Öff­nungs­schrit­te ab 5. März 2022, obwohl die­se im Bun­des­land Kärn­ten noch nicht fix zu sein schei­nen, teilt die Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten in einer Aus­sendung mit.

Exis­tenz­be­dro­hen­de Situa­ti­on

„Wenn es in Kärn­ten schon so sein soll, dass wir nicht mit 5. März öff­nen, muss zumin­dest ein fixes Datum genannt wer­den, um Plan­bar­keit zu sichern“, for­dert Moni­ka Pötscher, Spre­che­rin der Schau­stel­ler in der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten. Die Coro­na-Kri­se brach­te die Berufs­grup­pen der Schau­stel­ler und Markt­fier­an­ten in eine exis­tenz­be­dro­hen­de Situa­ti­on. Des­halb ist auch für Sis­sy Wolf­ber­ger, Obfrau des Markt‑, Stra­ßen und Wan­der­han­dels in der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten, die Erhal­tung der Lebens­grund­la­ge der hei­mi­schen Markt­händ­ler von ent­schei­den­der Bedeu­tung. „Die von der Bun­des­re­gie­rung ver­öf­fent­lich­ten Regeln müs­sen auch in Kärn­ten gel­ten“, betont Wolf­ber­ger.

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Sis­sy Wolf­ber­ger, Obfrau des Kärnt­ner Markt‑, Stra­ßen- und Wan­der­han­dels in der Wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten
© WKK/Daniel Wasch­nig

Auf die Sai­son vor­be­rei­ten

Die Öff­nungs­schrit­te mit 5. März 2022 sind für die Kärnt­ner Märk­te und deren Beschi­cker von immenser Bedeu­tung. Die Fier­an­ten benö­ti­gen Pla­nungs­si­cher­heit. „Wir brau­chen jetzt eine Ent­schei­dung, um unse­re Waren ein­zu­kau­fen und uns auf die Sai­son vor­zu­be­rei­ten. Wenn kei­ne Märk­te statt­fin­den, bleibt unse­re Bran­che in einem Teil-Lock­down, was kein Ein­kom­men bedeu­tet. Unse­re Betrie­be, teil­wei­se schon in der drit­ten oder vier­ten Gene­ra­ti­on geführt, wer­den somit zer­stört“, warnt Wolf­ber­ger. Pötscher stellt klar: „Bei allem Ver­ständ­nis für vor­sich­ti­ge Öff­nungs­schrit­te – wenn die Umset­zung wirt­schafts­feind­lich erfolgt, dann ist es mit dem Ver­ständ­nis vor­bei.“

26.02.2022 08:30
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Schau­stel­ler for­dern fixes Öff­nungs­da­tum in Kärn­ten Monika Pötscher, Sprecherin der Kärntner Schausteller in der Wirtschaftskammer Kärnten

© WKK/Christian Irrasch