Zertifikat

Das Kran­ken­haus Spit­tal ver­eint Beruf und Fami­lie

Landesrätin Sara Schaar überbrachte dem Krankenhaus Spittal eine Förderung über tausend Euro als Zuschuss für das Re-Audit im Rahmen von „Beruf und Familie“.

Das Kran­ken­haus Spit­tal ver­eint Beruf und Fami­lie Förderübergabe für das Re-Audit „Beruf und Familie“ des Krankenhauses Spittal: Audit-Beauftragte Reingard Tripp-Wandaller, Geschäftsführerin Andrea Samonigg-Mahrer, Landesrätin Sara Schaar, Stadtrat Andreas Unterrieder und Vizebürgermeisterin Angelika Hinteregger (von links)

© Büro LR Schaar

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Im Rah­men des öster­reich­wei­ten Audits „Beruf und Fami­lie“ arbei­ten Unter­neh­men an einer nach­hal­ti­gen Imple­men­tie­rung von fami­li­en­freund­li­chen Maß­nah­men im Betrieb. „Weil Fami­li­en­po­li­tik in Kärn­ten einen sehr hohen Stel­len­wert hat, unter­stützt das Land Kärn­ten Betrie­be, die sich durch die Audi­tie­rung beson­ders für die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf ein­set­zen, auch finan­zi­ell“, sagt Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Fami­li­en­re­fe­ren­tin des Lan­des Kärn­ten. Je nach Anzahl der Beschäf­tig­ten ist eine För­der­hö­he von bis zu 2.500 Euro mög­lich. Für die bereits drit­te Zer­ti­fi­zie­rung gibt es von Schaar für das Kran­ken­haus Spit­tal einen Zuschuss von tau­send Euro. Sie über­reich­te Audit-Beauf­trag­te Rein­gard Tripp-Wand­al­ler und Geschäfts­füh­re­rin Andrea Samo­nigg-Mah­rer die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung sym­bo­lisch.

Über 560 Mit­ar­bei­ter

Das Kran­ken­haus Spit­tal mit sei­nen über 560 Mit­ar­bei­ten­den trägt das Zer­ti­fi­kat „Beruf und Fami­lie“ seit dem Jahr 2014 und ist eine von zwei zer­ti­fi­zier­ten Gesund­heits- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen in Kärn­ten. Kol­le­gen aller Berufs­grup­pen erar­bei­ten regel­mä­ßig Maß­nah­men, um die Ver­ein­bar­keit wei­ter zu ver­bes­sern. Das Mot­to des Kran­ken­hau­ses lau­tet: „Weil der Mensch zählt:“ „Es wird also nicht nur für die rund 60.000 Pati­en­ten jähr­lich gelebt, son­dern auch für die Mit­ar­bei­ten­den“, betont Schaar. Durch das erneut erlang­te Zer­ti­fi­kat wird das fami­liä­re Betriebs­kli­ma auch nach außen hin sicht­bar.

Fami­li­en­freund­li­che Maß­nah­men

Audit-Beauf­trag­te Tripp-Wand­al­ler berich­tet von zahl­rei­chen Maß­nah­men, die das Kran­ken­haus beson­ders fami­li­en­freund­lich machen: fle­xi­ble Arbeits­zeit- und Wie­der­ein­stiegs­mo­del­le, Kin­der­be­treu­ung, Füh­rung in Teil­zeit, Väter­k­a­renz, Papa­mo­nat, Pfle­ge­ka­renz, Alters­teil­zeit, ver­güns­tig­te Mit­tags­me­nüs für Beschäf­tig­te, Aus- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te, pri­va­te und beruf­li­che Kri­sen­in­ter­ven­ti­on, Will­kom­mens­ge­schen­ke, den Kran­ken­haus-Chor sowie Sport- und Kul­tur­ange­bo­te. „Ange­bo­te, die auf indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se ein­ge­hen, wer­den zuneh­mend wich­ti­ger. So eva­lu­ie­ren wir die psy­chi­sche Belas­tung am Arbeits­platz und the­ma­ti­sie­ren Aspek­te wie Acht­sam­keit, Belast­bar­keit und Resi­li­enz in Semi­na­ren“, erklärt Tripp-Wand­al­ler.

Hohe Rück­kehr-Quo­te

Dass sich die­ses Enga­ge­ment bezahlt macht, zeigt sich deut­lich. „Unse­re fami­li­en­freund­li­chen Ange­bo­te wer­den sehr stark genutzt, beson­ders die Eltern‑, Pfle­ge- und Alters­teil­zeit. Nach der Karenz ver­zeich­nen wir eine fast geschlos­se­ne Rück­kehr und sind sehr stolz auf unse­ren hohen Frau­en­an­teil in Füh­rungs­po­si­tio­nen“, bilan­ziert Samo­nigg-Mah­rer.

26.02.2022 16:50 - Update am: 26.02.2022 17:01
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Das Kran­ken­haus Spit­tal ver­eint Beruf und Fami­lie Förderübergabe für das Re-Audit „Beruf und Familie“ des Krankenhauses Spittal: Audit-Beauftragte Reingard Tripp-Wandaller, Geschäftsführerin Andrea Samonigg-Mahrer, Landesrätin Sara Schaar, Stadtrat Andreas Unterrieder und Vizebürgermeisterin Angelika Hinteregger (von links)

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