Frauenfußball
„Carinthians“ treffen auf Champions-League-Teilnehmer
Für die Carinthians LIWOdruck Hornets, Kärntens einziges Frauenfußball-Team in der 2. Bundesliga, beginnt am Sonntag mit dem Achtelfinale im ÖFB-Cup die Frühjahrssaison.
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Gleich das erste Bewerbsspiel im neuen Jahr ist für die Carinthians LIWOdruck Hornets das Spiel des Jahres. Das einzige Frauenfußball-Team Kärntens in der 2. Bundesliga trifft im Achtelfinale des ÖFB-Cups auf den österreichischen Serien-Meister und Serien-Cupsieger SKN St. Pölten. Gespielt wird am Sonntag (6. März 2022) um 14 Uhr im Goldeck-Stadion in Spittal.
Das schwierigste Los
„Die Niederösterreicherinnen sind in Österreichs Frauenfußball seit Jahren das Maß aller Dinge und mit der dominierenden Stellung von Red Bull Salzburg bei den Herren vergleichbar. Den SKN zugelost zu bekommen, ist das sportlich schwierigste Los, das man überhaupt ziehen kann“, betonen die beiden Carinthians-Trainer Alexander Pichelkastner und Martin Bodner. Sie fiebern dem Duell mit dem Top-Team, das auch in der UEFA Champions League der Frauen vertreten ist, entgegen: „Wir wollen uns natürlich von unserer besten Seite präsentieren, wissen aber, dass es eine brutal schwere Aufgabe ist.“
Kunstrasenplatz einweihen
Auf Initiative von Bürgermeister Gerhard Köfer und Vizebürgermeister Willi Koch, der zugleich seit Jahren Präsident der „Carinthians“ ist, wird das Schlagerspiel in Spittal ausgetragen. „Wir haben damit die große Ehre, den Kunstrasenplatz im Stadion offiziell einweihen zu dürfen“, verrät Pichelkastner. Die „Carinthians“ sind gemeinsam mit dem WAC bei den Herren die einzigen beiden Kärntner Fußballteams, die noch im ÖFB-Cup 2021/22 vertreten sind. „Wir hoffen bei diesem Kracher natürlich auf zahlreiche Unterstützung der Fans“, freuen sich Präsident Koch und „Carinthians“-Namensgeber Wolfgang „LIWOdruck“ Lindner auf das Duell mit dem Giganten aus Niederösterreich.
Top-Neuzugang
Das Cup-Duell gegen SKN St. Pölten ist auch das erste Pflichtspiel von Jessica Frieser im Trikot der Kärntnerinnen. Die 21-jährige ehemalige Nachwuchs-Teamspielerin wechselte im Winter vom Tabellenzweiten der 1. Bundesliga, dem SK Sturm Graz, nach Kärnten. „Mit der Verpflichtung Friesers ist uns eine Transfersensation gelungen. Sie kann auf über hundert Spiele in der Bundesliga verweisen“, betont Pichelkastner.




