Stromversorgung

84 „Leucht­tür­me“ für Kata­stro­phen­fall in Kärn­ten

Die Abteilung von Landesrat Daniel Fellner fördert seit dem Vorjahr die Anschaffung von Notstromaggregaten zur Versorgung von mindestens einem Standort („Leuchtturm“) als zentrale Anlaufstelle für Katastrophenfälle in den Kärntner Gemeinden.

84 „Leucht­tür­me“ für Kata­stro­phen­fall in Kärn­ten Landesrat Daniel Fellner (rechts) mit dem St. Veiter Bürgermeister Martin Kulmer (Mitte), der kärntenweit als Erster die Förderung für seine Gemeinde beantragt hatte, und Horst Maier, dem Zivilschutzbeauftragten von St. Veit

© Büro LR Fellner/Hafner

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Die För­de­rung für den Ankauf von Not­strom­ag­gre­ga­ten in den Kärnt­ner Gemein­den ist sehr gefragt. Die­se Aggre­ga­te sol­len die Strom­ver­sor­gung im Kata­stro­phen­fall, etwa durch einen Black­out, auf­recht­erhal­ten. „Ins­ge­samt wur­den im Vor­jahr För­de­run­gen für die Ein­rich­tung von 84 soge­nann­ten ‚Leucht­tür­men‘ zuge­si­chert“, berich­tet Lan­des­rat und Kata­stro­phen­schutz-Refe­rent Dani­el Fell­ner. 68 Gemein­den ver­fü­gen über einen Stand­ort, vier Bezirks­städ­te (Her­ma­gor, Feld­kir­chen, St. Veit und Wolfs­berg) über jeweils zwei Stand­or­te sowie die Sta­tu­tar­städ­te Kla­gen­furt und Vil­lach über jeweils vier Stand­or­te.

2,5 Mil­lio­nen Euro För­der­vo­lu­men

„Wegen des gro­ßen Erfolgs haben wir die För­der­schie­ne für das Jahr 2022 ver­län­gert. Das gesam­te För­der­vo­lu­men beträgt 2,5 Mil­lio­nen Euro“, ver­rät Fell­ner. Geför­dert wer­den die ein­ma­li­ge Anschaf­fung eines mobi­len, die­sel­be­trie­be­nen Not­strom­ag­gre­gats (inklu­si­ve Fahr­ge­stell) und die erst­ma­li­ge Instal­la­ti­on einer norm­ge­rech­ten zen­tra­len Ein­spei­se­stel­le am jewei­li­gen Stand­ort (inklu­si­ve der erfor­der­li­chen bau­li­chen Maß­nah­men). Die För­de­rung beträgt maxi­mal 75 Pro­zent der Anschaf­fungs- und Her­stel­lungs­kos­ten und wird bis zu einem Höchst­be­trag von maxi­mal 30.000 Euro je Stand­ort gewährt.

Inves­ti­ti­on in die Sicher­heit

„Vor­sor­ge für einen mög­li­chen Black­out war ver­mut­lich noch nie so wich­tig, wie gera­de jetzt. Noch ist der För­der­topf nicht ganz aus­ge­schöpft. Gemein­den sind mit Sicher­heit gut bera­ten, jetzt in die Sicher­heits­in­fra­struk­tur zu inves­tie­ren“, betont Fell­ner.

 

Wis­sens­wert

Die 84 Leucht­tür­me in Kärn­ten ver­tei­len sich auf die zehn Bezir­ke wie folgt.

  • Her­ma­gor: 4 Stand­or­te
  • Kla­gen­furt-Stadt: 4 Stand­or­te
  • Vil­lach-Stadt: 4 Stand­or­te
  • Feld­kir­chen: 7 Stand­or­te
  • Völ­ker­markt: 7 Stand­or­te
  • Wolfs­berg: 8 Stand­or­te
  • Kla­gen­furt-Land: 9 Stand­or­te
  • St. Veit: 10 Stand­or­te
  • Vil­lach-Land: 10 Stand­or­te
  • Spit­tal: 21 Stand­or­te
05.03.2022 14:54
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84 „Leucht­tür­me“ für Kata­stro­phen­fall in Kärn­ten Landesrat Daniel Fellner (rechts) mit dem St. Veiter Bürgermeister Martin Kulmer (Mitte), der kärntenweit als Erster die Förderung für seine Gemeinde beantragt hatte, und Horst Maier, dem Zivilschutzbeauftragten von St. Veit

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