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Dia­lekt-Design aus Fer­lach

Dialektbegriffe wie „Strawanza“, „Schlompatatsch“, „Glumpat“ oder „Schotzale“ am Körper tragen? Thomas Holzer und Lebensgefährtin Claudia Mack aus Ferlach machen’s möglich.

Dia­lekt-Design aus Fer­lach Thomas Holzer (links), Claudia Mack und Bürgermeister Ingo Appé mit Produkten im Dialekt-Design

© Stadtgemeinde Ferlach

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Der Kärnt­ner Dia­lekt ist nicht nur ein­zig­ar­tig, son­der weit über die Lan­des­gren­zen hin­aus bekannt und beliebt. Schon mal dar­an gedacht, Dia­lekt­be­grif­fe wie „Stra­wanza“, „Schlom­pa­tatsch“, „Glum­pat“, „Schot­zale“, „Zwi­da­wurzn“, „Zwut­sch­ka­le“ oder „Nigel­no­gel­nei“ am Kör­per zu tra­gen? Falls ja, ist das Unter­neh­men „Dia­lekt Design“ von Tho­mas Hol­zer in Fer­lach die rich­ti­ge Adres­se.

Kärn­ten in die Welt tra­gen

„Trag Kärn­ten in die Welt“ lau­tet die Geschäfts­idee von Hol­zer und sei­ner Lebens­ge­fähr­tin Clau­dia Mack. Im Online-Shop (www.dialekt-design.at) sind T‑Shirts, Hoo­dies, Turn­beu­tel, Baum­woll­ta­schen und Baby­be­klei­dung bedruckt mit Kärnt­ner Dia­lekt­be­grif­fen zu bestel­len. Zur Aus­wahl ste­hen rund drei­ßig Dia­lekt­wör­ter, selbst­ver­ständ­lich inklu­si­ve Über­set­zung für Nicht-Kärnt­ner.

Auch Son­der­an­fer­ti­gun­gen

Der posi­ti­ve Neben­ef­fekt neben der unter­neh­me­ri­schen Tätig­keit: Mit ihrem Geschäfts­mo­dell leis­ten Mack und Hol­zer einen Bei­trag dazu, dass der Kärnt­ner Dia­lekt nicht in Ver­ges­sen­heit gerät und vor allem die jun­ge Gene­ra­ti­on anspricht. Wäh­rend der Pla­nungs­pha­se sam­mel­ten die Online-Redak­teu­rin und der gelern­te Gra­fi­ker um die 500 Dia­lekt­be­grif­fe. Rund drei­ßig Wör­ter fin­den sich aktu­ell im Stan­dard-Sor­ti­ment – und es wer­den stän­dig mehr. Falls das gewünsch­te Dia­lekt­wort nicht zur Ver­fü­gung steht, bie­tet das jun­ge Paar auch Son­der­an­fer­ti­gun­gen an.

Nach­hal­tig­keit und Regio­na­li­tät

„Nach­hal­tig­keit und Regio­na­li­tät sind uns wich­tig. Deshalb freut es uns, mit der Fir­ma Grois­ar­tig Wer­be­tech­nik einen kom­pe­ten­ten Part­ner aus der Umge­bung gefun­den zu haben, damit auch die Lie­fer­we­ge kurz sind“, berich­tet Hol­zer. Lebens­ge­fähr­tin Mack fügt hin­zu, dass die Pro­duk­te zu hun­dert Pro­zent aus Bio-Baum­wol­le und aus recy­cel­ten Mate­ria­li­en bestehen. Auch die Ver­pa­ckung ist plas­tik­frei.

Infra­struk­tur-Plan

Hol­zer zog der Lie­be wegen nach Fer­lach. Wäh­rend des Lock­downs erkun­de­te er mit sei­nem Hund Fer­lach und stieß gleich auf eine neue Idee: Er erstell­te für die Stadt­ge­mein­de Fer­lach einen Infra­struk­tur-Plan, in dem sämt­li­che Müll­ei­mer, Hun­de-Gas­si­au­to­ma­ten, Park­bän­ke, Glas­con­tai­ner, Post­käs­ten und Tele­fon­zel­len ver­zeich­net sind. „Für die Bür­ger eine Erleich­te­rung und für die Stadt eine tol­le Visua­li­sie­rung, um auch Erwei­te­run­gen pla­nen zu kön­nen“, sagt Bür­ger­meis­ter Ingo Appé. Der Plan ist auf der Web­site der Stadt­ge­mein­de Fer­lach abge­bil­det.

10.03.2022 18:11
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Dia­lekt-Design aus Fer­lach Thomas Holzer (links), Claudia Mack und Bürgermeister Ingo Appé mit Produkten im Dialekt-Design

© Stadtgemeinde Ferlach