Ukraine-Hilfe
Volksschule Wölfnitz verwandelte sich in Atelier
Kinder und Lehrer der Volksschule 23 (Wölfnitz) bastelten für die vor dem Krieg geflüchteten Menschen. Beim Verkauf der Werke kamen 4.000 Euro für die Ukraine-Nothilfe der Caritas Kärnten zusammen.
© Caritas/Johannes Leitner
Auch die Kinder und Lehrer der Volksschule 23 (Wölfnitz) berühren der Krieg in der Ukraine und das Leid der Menschen. Sie wünschen sich nichts sehnlicher als Frieden. „Der Frieden findet sein Fundament im Respekt, der Verbundenheit und der Wertschätzung meines Gegenübers und allen Seins. In diesem Sinne wollen wir auf unserem pädagogischen Weg Samen in die Persönlichkeiten der uns anvertrauten Kinder legen und sie bestmöglich auf ihrem Weg zum Großwerden begleiten und stärken“, erklärt Direktorin Renate Otti.
Friedensgedanken künstlerisch umgesetzt
Um den Friedensgedanken in die Tat umzusetzen, fand unter dem Motto „Hilfe für die Ukraine“ auch ein besonderer Ateliertag mit den beiden Künstlerinnen Elisabeth Wedenig und Ksenia Mayer statt. Bereits Mitte März wurde in der Schule einen ganzen Vormittag lang gemalt, gezeichnet, gebastelt und gewerkt. Das Lehrerinnen-Team und die Volksschulkinder waren ebenso begeistert bei der künstlerischen Sache wie die Pädagoginnen aus dem Hort und der Ganztagsschule. Die Materialien wurden von den Lehrerinnen und dem Elternverein gesponsert. Es entstanden kleine und große wunderbare Arbeiten.
Spende übergeben
„Der Tag war viel zu kurz. Zu Mittag waren wir freudvoll erschöpft und gleichzeitig voller Vorfreude, unsere Werke so rasch wie möglich zu verkaufen, damit das Geld den Kindern zugutekommen kann, die es jetzt brauchen“, erzählt Direktorin Otti. Übers Wochenende überreichten die Kinder ihre Werke an Eltern, Verwandte und Bekannte. Sie erzielten dabei den stolzen Spendenbetrag von 4.000 Euro, der gestern Caritas-Direktor Ernst Sandriesser für die Ukraine-Hilfe der Caritas Kärnten übergeben wurde.
Ein Zeichen der Solidarität
Sandriesser dankt allen Beteiligten für ihre Solidarität und ihren Einsatz für ein Leben in Frieden von ganzem Herzen. „Jedes Werk, das von den Schülern und Pädagogen gebastelt wurde, hilft den geflüchteten Menschen, vor allem den Kindern. Niemand ist zu klein oder zu jung, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Wenn viele einen Beitrag leisten, entsteht Großes“, betont Sandriesser.
