Stadthalle
Baustart für den Umbau der Eishalle in Klagenfurt
Heute begann die erste von zwei Etappen des Umbaus der Klagenfurter Stadthalle. 8,7 Millionen Euro werden investiert.
© StadtKommunikation/Wajand
Jahrzehntelang mussten Eishockey-Rekordmeister KAC und vor allem seine Fans auf diesen Augenblick warten. Seit heute ist es endlich so weit: Die Klagenfurter Stadthalle wird in zwei Etappen um insgesamt 8,7 Millionen Euro umgebaut. Die 60 Jahre alte Halle wird bis auf die Tragstruktur abgetragen und komplett erneuert. Nach den Planungsarbeiten im „Architektur Consult“-Büro, die eineinhalb Jahre dauerten, erfolgte heute endlich der Baustart.
Moderne Erfordernisse
„Heute ist ein wichtiger Tag für die Landeshauptstadt, für den Profi‑, Nachwuchs- und Breitensport. Klagenfurt erhält eine Eishalle, die den modernen Erfordernissen entspricht. Ein herzliches Dankeschön an Heidi Goëss-Horten, ohne deren großzügige finanzielle Unterstützung dieses Projekt so nicht möglich wäre“, betont Bürgermeister Christian Scheider. Stadtrat und Sportreferent Franz Petritz ergänzt: „Die bereits erfolgte Sanierung der Sanitärbereiche und Kabinentrakte war der Anfang. Jetzt geht es mit der Erneuerung der Halle weiter. Die Stadt zeigt mit dem Vorhaben, dass sie hinter dem Eishockeysport und dem Verein steht.“
Abschluss der ersten Etappe bis Oktober
Die Umsetzung des Projekts richtet sich nach einem straffen Zeitplan, wobei auf den Spielbetrieb des KAC Rücksicht genommen wird. Die erste Etappe läuft daher in der spielfreien Zeit vor der neuen Saison. Vorgesehen ist die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Oktober. Dann sollen der Innenbereich fertiggestellt und die Eishalle wieder bespielbar sein. „Aktuell wird die Halle komplett leer geräumt. Bande, Tribünen und Elektrik werden bis auf die Grundstruktur abgetragen. Dann wird die Eisfläche minimal auf 28 Meter verschmälert und neue Banden und Tribünen aufgezogen“, erklärt Generalplaner Josef Tischler. Im Oberrang entstehen auch neue VIP-Boxen und ein eigener Medienbereich. Insgesamt wird eine Kapazität für rund 4.500 Besucher geschaffen. Jeder Platz wird uneingeschränkte Sicht auf das Spielfeld bieten, was in der Vergangenheit nicht auf allen Plätzen der Fall war.

Aufteilung der Kosten
Die zweite Etappe startet in der Sommerpause 2023 und umfasst die Erneuerung der gesamten Hallen-Hülle und des Vorplatzes. Die veranschlagten Investitionskosten belaufen sich auf etwa 8,7 Millionen Euro. Die Hälfte davon trägt KAC-Gönnerin Heidi Goëss-Horten, deren Namen die erneuerte Eishalle dann auch trägt. Der Bund steuert über Förderungen 3,2 Millionen Euro bei. Etwas mehr als eine Million Euro teilen sich die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten.
- Die Eishalle in Klagenfurt bleibt trotz finanzieller Mehrbelastung geöffnet – die Stadt trägt die Kosten künftig alleine, nachdem sich das Land Kärnten aus der Finanzierung zurückzieht.
- Im Oberrang entstehen auch neue VIP-Boxen und ein eigener Medienbereich.
- Architekt Josef Tischler, Messe-Geschäftsführer Bernhard Erler, KAC-Manager Oliver Pilloni, Bürgermeister Christian Scheider und Stadtrat Franz Petritz (von links) führten heute den symbolischen Spatenstich zur Erneuerung der Eishalle durch.



