Stadthalle

Bau­start für den Umbau der Eis­hal­le in Kla­gen­furt

Heute begann die erste von zwei Etappen des Umbaus der Klagenfurter Stadthalle. 8,7 Millionen Euro werden investiert.

Bau­start für den Umbau der Eis­hal­le in Kla­gen­furt Architekt Josef Tischler, Messe-Geschäftsführer Bernhard Erler, KAC-Manager Oliver Pilloni, Bürgermeister Christian Scheider und Stadtrat Franz Petritz (von links) führten heute den symbolischen Spatenstich zur Erneuerung der Eishalle durch.

© StadtKommunikation/Wajand

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Jahr­zehn­te­lang muss­ten Eis­ho­ckey-Rekord­meis­ter KAC und vor allem sei­ne Fans auf die­sen Augen­blick war­ten. Seit heu­te ist es end­lich so weit: Die Kla­gen­fur­ter Stadt­hal­le wird in zwei Etap­pen um ins­ge­samt 8,7 Mil­lio­nen Euro umge­baut. Die 60 Jah­re alte Hal­le wird bis auf die Trag­struk­tur abge­tra­gen und kom­plett erneu­ert. Nach den Pla­nungs­ar­bei­ten im „Archi­tek­tur Consult“-Büro, die ein­ein­halb Jah­re dau­er­ten, erfolg­te heu­te end­lich der Bau­start.

Moder­ne Erfor­der­nis­se

„Heu­te ist ein wich­ti­ger Tag für die Lan­des­haupt­stadt, für den Profi‑, Nach­wuchs- und Brei­ten­sport. Kla­gen­furt erhält eine Eis­hal­le, die den moder­nen Erfor­der­nis­sen ent­spricht. Ein herz­li­ches Dankeschön an Hei­di Goëss-Hor­ten, ohne deren großzügige finan­zi­el­le Unterstützung die­ses Pro­jekt so nicht möglich wäre“, betont Bürgermeister Chris­ti­an Schei­der. Stadt­rat und Sport­re­fe­rent Franz Petritz ergänzt: „Die bereits erfolg­te Sanie­rung der Sanitärbereiche und Kabi­nen­trak­te war der Anfang. Jetzt geht es mit der Erneue­rung der Hal­le wei­ter. Die Stadt zeigt mit dem Vor­ha­ben, dass sie hin­ter dem Eis­ho­ckey­sport und dem Ver­ein steht.“

Abschluss der ers­ten Etap­pe bis Okto­ber

Die Umset­zung des Pro­jekts rich­tet sich nach einem straf­fen Zeit­plan, wobei auf den Spiel­be­trieb des KAC Rücksicht genom­men wird. Die ers­te Etap­pe läuft daher in der spiel­frei­en Zeit vor der neu­en Sai­son. Vor­ge­se­hen ist die Fer­tig­stel­lung des ers­ten Bau­ab­schnitts im Okto­ber. Dann sol­len der Innen­be­reich fer­tig­ge­stellt und die Eis­hal­le wie­der bespiel­bar sein. „Aktu­ell wird die Hal­le kom­plett leer geräumt. Ban­de, Tribünen und Elek­trik wer­den bis auf die Grund­struk­tur abge­tra­gen. Dann wird die Eisfläche mini­mal auf 28 Meter verschmälert und neue Ban­den und Tribünen auf­ge­zo­gen“, erklärt Gene­ral­pla­ner Josef Tisch­ler. Im Ober­rang ent­ste­hen auch neue VIP-Boxen und ein eige­ner Medi­en­be­reich. Ins­ge­samt wird eine Kapazität für rund 4.500 Besu­cher geschaf­fen. Jeder Platz wird unein­ge­schränk­te Sicht auf das Spiel­feld bie­ten, was in der Ver­gan­gen­heit nicht auf allen Plät­zen der Fall war.

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Die Eis­hal­le in Kla­gen­furt bleibt trotz finan­zi­el­ler Mehr­be­las­tung geöff­net – die Stadt trägt die Kos­ten künf­tig allei­ne, nach­dem sich das Land Kärn­ten aus der Finan­zie­rung zurück­zieht.
© archi­tek­tur­con­sult

Auf­tei­lung der Kos­ten

Die zwei­te Etap­pe star­tet in der Som­mer­pau­se 2023 und umfasst die Erneue­rung der gesam­ten Hallen-Hülle und des Vor­plat­zes. Die ver­an­schlag­ten Inves­ti­ti­ons­kos­ten belau­fen sich auf etwa 8,7 Mil­lio­nen Euro. Die Hälfte davon trägt KAC-Gönnerin Hei­di Goëss-Hor­ten, deren Namen die erneu­er­te Eis­hal­le dann auch trägt. Der Bund steu­ert über Förderungen 3,2 Mil­lio­nen Euro bei. Etwas mehr als eine Mil­li­on Euro tei­len sich die Stadt Kla­gen­furt und das Land Kärnten.

 

07.04.2022 14:35 - Update am: 07.04.2022 14:37
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Bau­start für den Umbau der Eis­hal­le in Kla­gen­furt Architekt Josef Tischler, Messe-Geschäftsführer Bernhard Erler, KAC-Manager Oliver Pilloni, Bürgermeister Christian Scheider und Stadtrat Franz Petritz (von links) führten heute den symbolischen Spatenstich zur Erneuerung der Eishalle durch.

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