Ukraine-Hilfe
„Fastensuppe to go“ und Mini-Rosenkränze
Vorbildliche Schüler: 820 Euro kamen bei einer Hilfsaktion der katholischen Privatschule „Lavantinum“ in St. Andrä für die Ukraine-Hilfe der Caritas Kärnten zusammen.
© Lavantinum
Der Krieg in der Ukraine schockiert auch Schüler und Lehrer der katholischen Privatschule „Lavantinum“ in St. Andrä im Lavanttal. „Die furchtbaren Geschehnisse hinterließen bei uns fast ein Gefühl der Ohnmacht. Dem wollten wir etwas entgegensetzen, indem wir ins Tun kamen“, erzählt Religionslehrerin Maria Traußnig. Unter dem Motto „Miteinander – füreinander – Gutes tun“ setzte das „Lavantinum“ ein Zeichen für Frieden und Solidarität mit den Menschen der Ukraine.
Sonntags nach der Messe verkauft
Die Schüler der vierten Klasse (Mittelschule) war mit großem Einsatz bei der Sache, kochten Fastensuppe und füllten sie in Gläser ab. Im Informatik-Unterricht gestalteten die Mädchen und Burschen Etiketten und Anhänger mit einem Gebet. Die „Fastensuppe to go“ wurde sonntags nach der Heiligen Messe vor der Basilika in St. Andrä gegen eine freiwillige Spende für die Ukraine-Hilfe der Caritas Kärnten verkauft.
Rosenkränze gesegnet
Im Religionsunterricht wurden auch liebevoll Mini-Rosenkränze gefertigt, für die Lehrerin Traußnig das Material zur Verfügung stellte. Nach der Segnung durch Provisor Bruno Arava in der Hauskapelle des Klosters gingen die kleinen Rosenkränze gegen eine freiwillige Spende an die neuen Besitzer.

Solidarität und Einsatz
Das Ergebnis: 820 Euro kamen bei der gesamten Hilfsaktion zusammen. Direktorin Karin Maier und Religionslehrerin Traußnig durften die Spendensumme am Mittwoch Caritas-Direktor Ernst Sandriesser übergeben. Dieser dankt allen Beteiligten für ihre Solidarität und ihren Einsatz für die Menschen aus der Ukraine von ganzem Herzen: „Jeder Rosenkranz, der von den Schülern gebastelt wurde, jede Fastensuppe, die gekocht wurde, hilft den geflüchteten Menschen. Wenn viele einen Beitrag leisten, dann entsteht Großes.“