Eric Dovjak

Der Junio­ren-Welt­meis­ter aus dem Rosen­tal

Der 17-jährige Eric Dovjak kürte sich heuer in Leysin (Schweiz) zum Junioren-Weltmeister im „Big Air“. Der Ferlacher im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Der Junio­ren-Welt­meis­ter aus dem Rosen­tal Der 17-jährige Eric Dovjak (Mitte) triumphierte bei der Junioren-Weltmeisterschaft im „Big Air“ vor Taiga Hasegawa aus Japan (links) und Lee Chaeun aus Südkorea.

© ÖSV

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Der 17-jäh­ri­ge Eric Dov­jak erober­te heu­er bei den Junio­ren-Welt­meis­ter­schaf­ten der Snow­board-Free­style-Bewer­be in Ley­sin (Schweiz) Gold im „Big Air“. Der Fer­la­cher besucht die sie­ben­te Klas­se im BG/BRG Mös­sin­ger in Kla­gen­furt. Sei­ne Lei­den­schaft ist seit klein auf das Snow­boar­den.

Früh übt sich

Mit dem Snow­boar­den begann Dov­jak bereits im Alter von fünf Jah­ren. „Anfangs aus­schließ­lich auf der Pis­te“, erzählt Dov­jak im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“. Im Jahr 2014 folg­ten dann die ers­ten Ver­su­che in Snow­parks und im Free­style. „Vor zwei Jah­ren war mir dann klar, dass ich die Sache pro­fes­sio­nell betrei­ben will“, berich­tet Dov­jak. Er star­tet für den ASKÖ Lands­kron und gehört dem För­der­ka­der des Öster­rei­chi­schen Ski­ver­bands (ÖSV) an.

Das Trai­ning

Für die Junio­ren-Welt­meis­ter­schaft trai­nier­te er gezielt zwei Mona­te – an den Wochen­en­den und in den Schul­fe­ri­en. „Viel­leicht war auch der eine oder ande­re Tag wäh­rend der Schul­zeit dabei“, schmun­zelt Dov­jak. Meis­tens trai­niert er im „Abso­lut Park Flach­au­winkl“. Vor der WM war er auch ein paar Mal auf dem Kreisch­berg in der Stei­er­mark und im Zil­ler­tal.

Gro­ße Zie­le

Das Snow­board-Talent ver­folgt gro­ße Zie­le. Dov­jak möch­te im Welt­cup Fuß fas­sen und ähn­lich gute Leis­tun­gen erzie­len wie bei den Junio­ren. Sein Traum ist eine Top-Plat­zie­rung bei den Olym­pi­schen Spie­len. Die nächs­ten fin­den 2026 in Ita­li­en statt.

Slo­pe­style-Bewerb

Neben dem „Big Air“- nahm Dov­jak am Slo­pe­style-Bewerb teil. „Lei­der habe ich in der Mit­te des Kur­ses einen klei­nen Feh­ler gemacht. Die Geschwin­dig­keit hat dann nicht mehr gereicht und ich konn­te einen der Jumps nicht mehr rich­tig lan­den“, blickt Dov­jak zurück. „Slo­pe­style“ bedeu­tet, dass es neben Kicker und Jumps auch ande­re Obs­ta­cles und Fea­tures gibt. Meist sind das Rails, also Stahl­roh­re, und Gelän­der, die im Schnee ein­ge­baut sind. Dar­auf sind Tricks vor­zu­füh­ren. „Das heißt, man star­tet oben auf dem Berg. Wäh­rend man den Hang run­ter fährt, muss man auf allen die­sen Fea­tures Tricks machen“, erläu­tert Dov­jak.

„Big Air“

Beim „Big Air“ hin­ge­gen hat man einen ein­zi­gen Kicker. Dafür ist er grö­ßer, als die Kicker in einem Slo­pe­style-Kurs. Die Teil­neh­mer zei­gen zwei unter­schied­li­che Tricks. Sie müs­sen sich ein­mal im Uhr­zei­ger­sinn und ein­mal gegen den Uhr­zei­ger­sinn dre­hen. Dafür hat man drei Ver­su­che. Die­se nutz­te Dov­jak und hol­te sich die Gold­me­dail­le.

 

Online-Tipp

Auf dem Insta­gram-Pro­fil von Eric Dov­jak sind stets coo­le Vide­os von sei­nen Sprün­gen zu fin­den.

 

20.04.2022 19:12 - Update am: 20.04.2022 20:01
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Der Junio­ren-Welt­meis­ter aus dem Rosen­tal Der 17-jährige Eric Dovjak (Mitte) triumphierte bei der Junioren-Weltmeisterschaft im „Big Air“ vor Taiga Hasegawa aus Japan (links) und Lee Chaeun aus Südkorea.

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